Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

28. August 2011
von Moritz
1 Kommentar

10 Wochen Elternzeit

Unglaublich aber war: 10 Wochen Elternzeit (eigentlich 2 Monate + 2 Wochen Urlaub) sind rasend schnell an mir bzw. uns vorübergezogen. Hier ziehe ich ein kleines Resumé… wie ist das so für „den Mann“, direkt nach der Geburt so lange daheim zu bleiben?

(Als kleiner Hinweis: Wenn ich hier von „Elternzeit“ rede, ist eigentlich die „Elternzeit, in der man auch Elterngeld bekommt“ gemeint. Reine Elternzeit kann man, bzw. meist Frau, natürlich deutlich länger nehmen… wenn man das denn finanziell irgendwie hinbekommt.)

Schon im Vorfeld, während der Schwangerschaft, haben wir uns eine Menge Gedanken gemacht, wie wir die Elternzeit für uns beide gestalten. Erst als wir uns ein wenig schlau gelesen hatten, wurde uns klar, wie flexibel die Elternzeit in Deutschland eigentlich geregelt ist: Die 14 bezahlten Monate (die man zusammen hat, wenn beide Partner jeweils mindestens zwei Monate nehmen) kann man nicht nur aufteilen, wie man will, man kann die jeweilige Elternzeit auch gleichzeitig in Anspruch nehmen. Das war uns vorher nicht klar. Außerdem kann man auf Wunsch auch nur halb so viel Geld pro Monat bekommen, dafür aber doppelt so lange.

Es wäre also auch möglich gewesen, dass Steffi und ich direkt nach der Geburt für sieben Monate gemeinsam zu Hause hätten bleiben können. Dann wären wir aber natürlich ab dem achten Monat auf nur ein Gehalt angewiesen gewesen, denn so früh hätten wir Noah noch nicht in die Kita geben wollen (und können).
Insgesamt hätten wir durch die Beide-7-Monate-Kombination über den Gesamtzeitraum von 14 Monaten ca. 10000€ weniger Netto in der Tasche gehabt. Damit war diese Möglichkeit leider für uns gestorben und es blieb eigentlich nur die Frage: Hänge ich meine zwei Monate vorne an die Zeit direkt nach der Geburt, oder nehme ich zwei Monate, wenn Steffis zwölf Monate gerade rum sind?

Eigentlich war mir sofort klar, dass ich von der Zeit nach der Geburt nicht so viel verpassen will. Natürlich kann man argumentieren, dass die Kleinen in den ersten Wochen sowieso noch nicht „viel bieten“, weil sie „nichts können“. Und so rein faktisch mag das auch stimmen (verglichen mit der Alternative, Elternzeit zu nehmen, wenn das Kind gerade ein Jahr alt wird). Aber: Ich sagte mir, dass ich gerade diese ersten Wochen, wenn das kleine Leben noch ganz frisch und neu ist, wenn noch kein Alltag eingekehrt ist, noch keine Routine da ist, noch kein Irgendwie-aneinander-Gewöhnen stattgefunden hat… dass ich von genau dieser Zeit gerne so viel wie möglich erleben würde.

Von dieser rein emotionalen Ebene abgesehen, hielten wir es auch für praktisch, wenn Steffi nicht schon bald nach der Geburt die gesamte, ungewohnte und ungewohnt stressige Situation alleine schultern muss.

Also füllten wir die Anträge entsprechend aus, ich blieb direkt ab dem Tag der Geburt zu Hause und packte noch zwei Wochen Urlaub zusätzlich dran (und bekam übrigens erst am Ende meiner Elternzeit den gesamten Geldbetrag für die zwei Monate ;)).

Und was soll ich sagen? Es war genau die richtige Entscheidung. Die zehn Wochen gingen natürlich auch so viel zu schnell rum. Das hätte sich aber bei sechs Monaten wahrscheinlich genauso angefühlt.

Meine Hoffnungen für diese Zeit sind in Erfüllung gegangen: Schon früh habe ich einen richtigen Draht zu Noah entwickeln können, konnte das Wunder erleben, wie er alle paar Tage etwas Neues gelernt hat — auch wenn es vielleicht meistens nur eine Klitzekleinigkeit war.

Gerade die ersten Wochen waren außerdem die bisher anstrengendsten mit Noah, weil er ca. von der zweiten bis zur sechsten Woche richtig fies mit Blähungen zu kämpfen hatte. Selbst zu zweit war das eine anstrengende Zeit, die wir aber dank gegenseitigem Rückhalt doch recht souverän hinter uns gebracht haben. Ich will nicht wissen, wie kaputt Steffi jedes mal gewesen wäre, wenn ich erst nachmittags nach einem Arbeitstag nach hause gekommen wäre.

Auch die Idee, Steffi besser unter die Arme greifen zu können, wenn ich gleich zu hause bleibe, ging auf. Gerade durch den ungeplanten Kaiserschnitt war Steffi doch zu Anfang ganz schön aus der Bahn geworfen und darf erst jetzt wieder anfangen, sich um ihre Rückbildung zu kümmern. Das war aber alles gar kein Problem, ich war ja da und konnte schwere Einkäufe tragen, etc.

Mittlerweile liegt die erste Arbeitswoche schon hinter mir. Es ist merkwürdig, seine Liebsten früh morgens zu verlassen und dann im ungünstigsten Fall wirklich erst recht spät abends wieder zu sehen. An manchen Tagen diese Woche konnte ich Noah abends gerade noch bettfertig machen und ins Bett bringen. Daran muss ich mich erst mal gewöhnen. Zum Glück klappt es ja normalerweise, dass ich wirklich schon früh anfange (sieben Uhr im Büro) und deswegen auch relativ früh wieder daheim bin (insgesamt zwei Stunden Fahrtweg zum Büro und zurück helfen dabei leider nicht wirklich).

Jetzt ist Sonntag, 8 Uhr morgens, und ich sitze in einem ICE nach Mannheim, um dort an einer Konferenz teilzunehmen. Zwar werde ich Mittwochabend schon wieder zu hause sein, aber das wird nichtsdestotrotz die erste Zeit sein, in der ich ganz und gar von meiner Familie getrennt bin. Kein schönes Gefühl.

Ich freue mich schon auf Mittwoch Abend.

Und was die Elternzeit angeht: Ich würde es jederzeit wieder so machen. Gleich zu hause bleiben, der Frau unter die Arme greifen und gemeinsam die ersten unvergesslichen Momente mit dem eigenen Kind erleben. Unbezahlbar.

23. August 2011
von Steffi
Keine Kommentare

Der große ELTERN & Philips AVENT Mütter-Test

Vor einigen Monaten habe ich mich auf eltern.de für den Philips AVENT Mütter-Test beworben. Ich hatte Glück und wurde als eine von 25 Müttern ausgewählt. Zur Auswahl standen 5 Pakete für verschiedene Bereiche:

  • Schöne Stillzeit
  • Babys Fläschchen
  • Babys erster Brei
  • Babys großer Hunger
  • Gesunder Babyschlaf

Für mich waren nur die ersten zwei Pakete interessant. Da ich schon eine Milchpumpe von AVENT besaß, habe ich mich für das zweite Paket entschieden.

In einem Bericht haben wir schon über die Produkte geschrieben, die wir getestet haben. Nun ist die große Testphase vorbei. In der Eltern Zeitschrift und auf eltern.de werden nach und nach die  5 Berichte veröffentlicht.

In diesem Monat geht es um das Paket Gesunder Babyschlaf. Viel Spaß beim lesen!

21. August 2011
von Steffi
1 Kommentar

Weleda

Vor kurzem haben ich mich als Calendula-Botschafterin bei Weleda beworben. Da Weleda sehr viele Bewerbungen bekommen hat, wurde ich leider nicht ausgewählt. Trotzdem möchte ich euch meine Erfahrungen mit Calendula und anderen Weledaprodukten, die ich seit meiner Schwangerschaft verwende, nicht vorenthalten.

In der Schwangerschaft habe ich Badezusätze und Massageöle ausprobiert. Gerade dann, wenn in der Schwangerschaft der Rücken schmerzt und man sich einfach müde und fertig fühlt, ist es schön ein toll duftendes Produkt zu haben.

 

Kastanien Entlastungsbad tonisiert und belebt
Es riecht irgendwie nach Wald und erinnert mich an meine Kindheit auf dem Land. Es duftet also angenehm und ich konnte dabei immer sehr gut entspannen. Meine Haut fühlt sich, wie bei allen Weledabädern, sehr schön cremig an.
Das Produkt verbessert die Zirkulation im Organismus und kann auch als Fußbad verwendet werden.

 

Rosmarin Aktivierungsbad regt an und weckt auf
Bei mir wurde nix angeregt und aufgeweckt. Die Kleinen kommen eh wann sie wollen und da hilft auch kein Rosmarinbad. Trotzdem ist der Duft total genial (es riecht nicht nach Essen ;)), es macht die Haut schön zart und hilft zu entspannen.

 

Lavendel Entspannungsöl und Wildrosenöl
Da ich in der Schwangerschaft starke Rückenschmerzen hatte, musste mich mein Mann täglich massieren. Dafür eignen sich Lavendel Entspannungsöl und Wildrosenöl sehr gut. Die Produkte lindern zwar nicht die Schmerzen, aber sie helfen sich zu entspannen. Durch die Düfte hat man das Gefühl im Wellnessurlaub zu sein. 😉

 

Schwangerschafts-Pflegeöl beugt Dehnungsstreifen vor
Ich bin der Meinung, dass sogar das beste Produkt keine Dehnungsstreifen verhindern kann. Was in den 9 Monaten sehr gut funktioniert hat, hat in den letzen zwei Wochen vor der Geburt total versagt. Da jede Haut anders ist, kann man solche Produkte sehr schlecht bewerten. Trotzdem macht es die Haut sehr geschmeidig. Sehr schön finde ich die ausführlichen Beschreibungen, wie das Produkt aufgetragen werden soll. Wenn ich nicht Weledafan wäre, dann würde ich sicher auch Produkte von anderen Marken kaufen.

 

Stillöl pflegt und entspannt die Brust
Oh ja, das tut es wirklich. Ich bin nicht gerade ein Fan von Kümmel und Fenchel, aber dieses Öl riecht sehr angenehm. In Verbindung mit Weleda Stilltee ist es eine gelungene Kombination zur Anregung der Milchproduktion.

 

Stilltee
Ich muss wirklich zugeben, dass der Stilltee von Weleda einfach der Beste ist. Zumindest war dieser Tee bei mir der Einzige, der eine Wirkung hatte und mir bei meiner Milchflaute sehr geholfen hat. Der Geschmack von Fenchel, Kümmel und Anis ist wirklich sehr erträglich. Daher auch für meinen empfindlichen Gaumen sehr gut geeignet. 🙂 Nicht gerade sehr preiswert, aber volle Wirkung.

 

Calendula Babycreme
Diese Creme ist mein absolutes Lieblingsprodukt. Sie hat einen angenhemen Duft und eine sehr gute Wirkung. Wenn der Po mal wieder wund ist, kommt ein bissel Creme drauf und bis zum nächsten Windelwechsel sind die Rötung und die wunde Stelle weg. Also liebe Mamis und bald Mamis, es lohnt sich wirklich, diese Creme zu kaufen. Ich habe gleich zwei davon. Eine große Tube für zu Hause und eine etwas kleinere für die Wickeltasche. Was Weleda verändern könnte, wäre der Verschluss. Einen Verschluss der auf- und zuzuklappen geht, wäre sehr hilfreich, wenn Mami oder Papi beim Wickeln wiedermal nur eine Hand frei hat.

 

Calendula Pflegeöl
Das Pflegeöl eignet sich gut zum Reinigen im Windelbereich und für Babymassagen. Es macht die Haut sehr schön weich, wird angenehm warm und ist unparfümiert. Zumindest die kleine Flasche sollte jede Mami im Haushalt haben. 😉

 

Calendula Cremebad
Das Cremebad ist nicht nur sanft zur Babyhaut sondern auch eine schöne Sache für die beanspruchte Mamihaut.
Ein leichter Film legt sich auf die Haut und macht sie zart und geschmeidig. Nach dem Bad fühlt die Haut sich wie eingecremt an. Sehr schönes Produkt.

 

Eltern-Ratgeber Kinderapotheke
Eltern-Ratgeber Kinderapotheke ist eine Broschüre mit allen Arzneimitteln die Weleda für Kinder anbietet. Von Erkältungskrankheiten über Hauterkrankungen bis hin zu Schlafstörungen ist gegen jedes Wehwehchen was dabei. Diese Bröschüre beinhaltet nicht nur die Produkte, sie gibt auch Tipps und erklärt die Erkrankungen. Wer was in der Hand haben möchte, bekommt die Broschüre in der Apotheke, ansonsten gibt es sie als pdf im Internet.

 

Als kleines Dankeschön für meine Bewerbung habe ich von Weleda ein Pflegeset bekommen. Vielen Dank dafür!