Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

24. Januar 2012
von Steffi
4 Kommentare

Baby Blues – Teil 1 der Blogreihe von Mamis ❀ für Mamis

Heute dürfen wir euch den ersten Teil unserer Blogreihe präsentieren: Baby Blues ist ein Thema, das fast jede Mama kennt, worüber sich aber keine traut zu sprechen. Es wird als schlimm empfunden, wenn die Mami das kleine Würmchen nicht sofort annimmt bzw. annehmen kann. Viele vergessen einfach, dass nicht nur ein Kind geboren wurde, sondern auch eine Mama — und jeder muss für sich heran reifen. Unsere Mami schreibt heute, dass sie sich dafür schämt, dass sie ihrem Kleinen nicht gleich die Mama sein konnte, die sie jetzt ist. Ich muss dazu sagen, dass sich keine Mama dafür schämen muss, denn der Baby Blues ist nun mal eine sehr schlechte Laune der Natur. Es gibt auch leider keine Pille, die man nehmen kann und danach ist alles wieder schön. Ich habe großen Respekt vor jede Mama, die diese Phase durchgestanden hat. Deswegen, liebe Mami, sei stolz auf dich und genieße einfach die schöne Zeit, die du jetzt mit deinem Kind hast und auch noch haben wirst.

Wenn du Fragen hast, schreib einfach eine E-Mail an babyblues@familiewade.de, wir leiten sie dann weiter.

 

Baby Blues

Wenn ich heute an die Anfangszeit mit unserem kleinen Mann zurückdenke, kann ich gar nicht mehr verstehen, wie ich so denken und teilweise auch reagieren konnte.

Ein Kind zu haben war immer mein Wunsch gewesen, mit meinem Mann habe ich dafür auch den richtigen Partner an meiner Seite. Als es jedoch soweit war und unser Zwerg das Licht der Welt erblickte, blieb dieses von allen immer als warmes Gefühl beschriebene bei mir vollkommen aus. Er ist also geboren und gut ist. Kein überschwängliches „oh wie süß usw.“.  Alles, was ich erwartet hatte zu empfinden, blieb aus. Die ersten Tage im Krankenhaus liefen super. Der Kleine hat viel geschlafen und ich konnte ihn beobachten und musste mir immer wieder sagen, dass es mein Kind ist. Ich konnte es manchmal nicht glauben und es hat sich auch nicht so angefühlt. So ab dem dritten Tag wurde ich immer, wenn mein Mann sich von uns verabschiedete, schlagartig unbeschreiblich traurig und wusste gar nicht, wohin mit meinen ganzen Tränen. Die Schwestern im Krankenhaus meinten, das wäre der Baby Blues. Ich hatte bis dahin noch nie etwas davon gehört.

Die nächsten Tage bis zur Entlassung verliefen ähnlich. Jeder Abschied war eine Qual. Was an manchen Abenden noch verstärkt wurde, da der Kleine immer, wenn mein Mann die Zimmertür geschlossen hatte, anfing zu weinen und sich von mir nicht beruhigen ließ, nur von meinem Mann.

Der Tag der Entlassung war gut. Wir konnten frühmorgens das Krankenhaus verlassen und in unser neues Leben zu dritt starten. Ein mulmiges Gefühl hatte ich schon, weil ich jetzt nicht mehr auf einen Knopf drücken konnte, wenn ich eine Frage bzgl. des Kleinen hatte oder er schrie, obwohl er satt und gewickelt war. Aber auch das haben wir gut hinbekommen. Die ersten zwei Wochen war mein Mann noch zu Hause, er hatte sich extra Urlaub genommen. Dafür bin ich ihm unheimlich dankbar. So konnte ich mich auch mal ein wenig zurückziehen, wenn es nötig war.

Jetzt aber zu dem eigentlichen, dem Baby Blues. Ich kann jeder Mama die betroffen ist nur raten, sich mit ihrer Frauenärztin/Arzt zu unterhalten. Sprecht mit ihr/ihm über eure Gefühle und Gedanken. Auch wenn ich von den Ratschlägen meiner Ärztin nicht so überzeugt war/bin, denke ich doch, dass die Ärzte im ersten Moment der richtige Ansprechpartner sind. Oder ggf. auch die beste Freundin, etc. Ich persönlich habe mich zuerst niemandem anvertraut, da ich dachte, dass mich keiner verstehen würde. Wie konnte ich nur mein eigenes Kind nicht haben wollen bzw. sagen, dass es mir egal wäre, ob er da ist oder ob nicht. Was würden die anderen von mir denken, wenn sie wüssten, welche Gedanken ich habe. Ich hatte viele Tage, an denen ich grundlos angefangen hab zu weinen. Es gab wirklich nie einen Grund dafür. Ist auch nur das geringste schief gegangen, liefen mir schon die Tränen. Mein Leben war vorbei, dachte ich immer wieder. Ich hab den Kleinen nicht als das große Glück gesehen, sondern eher als die große Belastung. Ich hab mich hilflos und alleine gefühlt. Der kleine Mann war/ist wirklich sehr pflegeleicht und manch andere Mama wird vielleicht sagen „dass es dann doch erst recht keinen Grund für ’nen Baby Blues gibt“. Ich gebe diesen Mamas Recht! Aber trotzdem hatte ich ihn.

Diese Traurigkeit, die mich oft mehrmals am Tag überkam, dauerte bei mir insgesamt 3,5 Monate und es war mit Sicherheit keine einfache Zeit, immer wieder von Selbstzweifeln geplagt zu werden.

Heute kann ich sagen, dass ich mir ein Leben ohne den kleinen Kerl nicht mehr vorstellen kann. Ich möchte ihn nicht mehr missen und bin verliebt bis über beide Ohren! Ich kann nicht aufhören, ihn anzusehen und bin immer froh, wenn er mir sein schönstes Lächeln schenkt. Er scheint die Anfangsphase gut überstanden zu haben, ich allerdings denke immer noch daran und schäme mich, dass ich dem hilflosen kleinen Wesen nicht von Anfang an die Mama sein konnte, die ich jetzt bin.

Ich danke meinem Mann, dass er mir immer wieder Mut gemacht hat und mir gezeigt hat, dass alles halb so wild ist. Ohne ihn wäre ich wohl noch in eine richtige Depression gerutscht.

24. Januar 2012
von Steffi
2 Kommentare

von Mamis ❀ für Mamis

Ab heute startet unsere neue Blogreihe „von Mamis ❀ für Mamis“. 1x im Monat werden wir einen sehr interessanten Artikel von einer lieben Mami veröffentlichen.

Gern beantworten die Mamis dann eure Fragen.

Du bist auch eine Mami, die gern schreibt, andere Mamis informiert und in unserem Blog einen schönen Artikel veröffentlichen möchte? Dann schreib uns doch einfach eine Mail an artikel@familiewade.de. Wir freuen uns über jeden Beitrag!

Hier eine Liste der aktuellen Artikel:
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Fotoquelle: themadguru (CC BY-NC-ND 2.0)

16. Januar 2012
von Steffi
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Pekip Tast- und Spielkette zu gewinnen

Das Gewinnspiel ist beendet! Die Gewinnerin wurde auf Facebook bekannt gegeben.

In unserem Artikel haben wir ausführlich über die Tast- und Spielkette von Pekip-Spielwaren berichtet. Das Konzept, ansprechende Spielsachen zu verkaufen, die Babys nicht überfordern, geht voll auf. Noah liebt seine Kette über alles. Deswegen freut es uns umso mehr, dass wir eine Spielkette an euch verlosen dürfen!

Was du dafür tun musst

  1. Fan von Pekip-Spielwaren bei facebook werden
  2. Fan von familiewade.de bei facebook werden
  3. Ein Foto von eurem Baby/Kind mit seinem Lieblingsspielzeug an gewinnspiel@familiewade.de schicken und bitte den Facebooknamen dazu schreiben

Das Foto wird in einem Album auf unserer facebook-Seite veröffentlicht, wenn alle drei Punkte erfüllt sind!

Solltest du kein Foto von deinem Kind ins Internet stellen wollen, ist es auch in Ordnung, wenn dein Kind nur von hinten zu sehen ist oder wenn nur Hände/Füße (und Lieblingsspielzeug ;)) zu sehen sind.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 29.1.2012 12:00 Uhr.

Die drei Waden wünschen viel Glück und bedanken sich bei Pekip-Spielwaren für den tollen Gewinn!

16. Januar 2012
von Moritz
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Produkttest: Tast- und Spielkette

Ab und an ergeben sich Situationen, die man ohne ein selbst geführtes Blog nicht erlebt (darüber sollten wir mal einen ganz eigenen Artikel schreiben…). Dazu gehört zum Beispiel auch, die Menschen kennen zu lernen, die hinter kleinen und oft leider nicht sehr bekannten Shops und Webseiten stehen. So ergab sich, dass Ramona von der Babyzentrale (die wir mittlerweile sogar persönlich kennen lernen durften! :)) uns mit Ulrike von Pekip Spielwaren bekannt gemacht hat. Ulrike war auf der Suche nach einem Blog, das eins ihrer Produkte einem fairen und ehrlichen Test unterziehen und darüber berichten sollte. Nach einem sehr sympathischen E-Mail-Austauch war klar: Wir testen gerne!

Noah hat also ausgiebig getestet und hier ist er nun, unser Bericht. 🙂  Wir konnten zwischen verschiedenen Produkten wählen, was keine ganz leichte Aufgabe war. Pekip Spielwaren stellt in Eigenproduktion eine Reihe toller Spielzeuge her, die meisten davon aus Holz. Allesamt machen sie einen hochwertigen Eindruck, entschieden haben wir uns im Endeffekt für die Tast- und Spielkette. Gründe dafür waren unter anderem, dass Noah noch nichts ähnliches hatte und dass der Befestigungsclip durchaus praktisch wirkte.

Und, was soll ich anderes schreiben? Noah liebt diese Kette! Wenn er mehrere Spielsachen vor sich hat, fällt seine Wahl immer wieder auf die Kette. Wenn wir unterwegs sind und nur wenige Spielsachen einpacken, ist die Kette immer mit dabei.

Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend: Keine scharfen Kanten, hochwertiges Holz. Der Clip am Ende der Kette ist tatsächlich praktisch, so lässt sie sich zum Beispiel unterwegs am Buggy problemlos befestigen und landet nicht auf der Straße (wie es anderen Spielsachen regelmäßig ergeht ;)).

Der Clip ist allerdings auch unser einziger Kritikpunkt: Wenn man Noah lässt, nimmt er immer die Seite mit dem Clip in den Mund. Wahrscheinlich schmeckt das Metall besonders gut. 🙂 Die Holzscheibe mit dem Clip ist allerdings gerade so klein, dass sie komplett in Noahs Mund passt. Uns wäre manchmal ein bisschen wohler, wenn die Holzscheibe größer wäre (etwa so groß wie der Holzring auf der anderen Seite der Kette, der passt nicht in den Mund). (Aber: Lest dazu auch mal Ulrikes Kommentar weiter unten. Sie schreibt unter anderem, dass die Größe gerade so gewählt wurde, dass nichts passieren kann. Es ist auf jeden Fall schön zu wissen, dass auf so etwas geachtet wurde. Wahrscheinlich ist die Kette auch gerade deshalb für Noah so toll, weil dieses Ende in den Mund passt. ;))

Nichtsdestotrotz: Wir würden die Kette immer wieder empfehlen! Offensichtlich geht das Konzept auf, sich auf wenige Farben (vor allem Blau und Rot) und simple Formen zu konzentrieren.

Apropos Konzept: Auf der Webseite findet man leider keine Information, wie es zu der „Pekip“-Namensgebung kam (wäre doch eine Idee, das noch auf der Philosophie-Seite unterzubringen!), es wird aber auch so klar, worum es geht. Das Prinzip ist, babygerechte Spielsachen anzubieten, die gut ins Pekip-Konzept passen. Dazu gehört, die Sinne anzuregen, aber nicht zu überfordern (deswegen ist das Spielzeug zum Beispiel nicht quietschbunt). Schaut euch auch mal die anderen Teile der Webseite an. Es sieht wirklich so aus, als stecke einige Überlegung hinter der Ausgestaltung des Angebots und der Zusammenstellung verschiedener Alterspakete. (Ach ja, Pekip Spielwaren gibt’s übrigens auch bei facebook! ;))

Nach den positiven Erfahrungen mit der Kette haben wir unser Auge übrigens auf die Motorikrassel geworfen. Die werden wir demnächst bestellen. 🙂

Danke, dass wir testen durften!

Kleiner Nachtrag von Ulrike von Pekip Spielwaren:

An alle: Bestellt bei Ramona, dann könnt ihr Eure Bestellung mit anderen fantastischen Produkten kombinieren! 🙂

Unser Urteil:

Pekip Spielwaren — Lernen kann spannend und interessant sein