Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

27. April 2013
von Moritz
Keine Kommentare

Der Blick zurück: März 2013 im Video

Der März liegt schon eine Weile hinter uns, aber gerade deswegen ist es spannend, sich dieses Video anzuschauen. Anfang März ist Liam noch robbend unterwegs, kurze Zeit später krabbelt er schon durch die Gegend. Zu Anfang noch langsam und wackelig und mit der Zeit immer schneller und sicherer. Mittlerweile flitzt Liam hier durch die Gegend, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Schon verrückt, wie schnell sowas geht, wenn man bedenkt, dass er sich Anfang des Jahres noch nicht mal richtig umdrehen konnte.

Viel Spaß beim Anschauen!

PS: Hier geht’s zu den Fotos und zum Trailer vom März.

PPS: Auch spannend zu sehen, wie das mit Noah vor einem Jahr, im März 2012, war. Er war Ende März noch robbend unterwegs. Das verlinkte Video ist übrigens auch das letzte, das noch in Berlin entstanden ist. Die letzten Szenen im Video zeigen Noah schon im Häuschen nach dem Umzug. So schnell vergeht ein Jahr, wow. (Wir sind übrigens immer noch super glücklich mit unserer Entscheidung, der Großstadt den Rücken zu kehren. ;))

Sonnige Bitte um Entschuldigung

24. April 2013 von Moritz | Keine Kommentare

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Liebe Newsletter-Leser, heute Morgen ist uns ein kleines, technisches Malheur unterlaufen. Gerade jetzt, da die Sonne sich endlich mal zeigt, war es natürlich keine Absicht, Weihnachtsgedichte zu verschicken. 😉

Wir bitten um Entschuldigung und hoffen ihr habt heute Sonne, die ihr genießen könnt!

16. April 2013
von Moritz
5 Kommentare

Der Blick zurück: März 2013 in Bildern

Der halbe April ist schon vorbei, da scheint der Frühling endlich auch in Norddeutschland angekommen zu sein. Zeit, mit dem verschneiten Wintermärz abzuschließen.

Anfang März gab’s für die Jungs einen neuen Sandkasten. Letztes Jahr hatte Noah nur so eine kleine Sandmuschel, die er dankenswerterweise von unseren Nachbarn geschenkt bekommen hatte. Der Neue ist deutlich größer und bietet Platz für mehrere Sandflöhe. Mehr als ein kurzer Test war allerdings nicht drin, dann kam der Wintereinbruch und der Sandkasten verbrachte die folgenden Wochen unter einer dicken Schneedecke.

Wenn’s draußen nicht geht, wird eben drinnen weitertrainiert, dachte sich Liam. Nachdem er schon Ende Februar immer mehr vom Robben zum Krabbeln übergegangen war, hatte er das schnell richtig gut drauf und flitzt seitdem durchs Häuschen. Außerdem zieht er sich mittlerweile überall hoch und zeigt sein Talent fürs Klettern. Kleine Kissen, große Kissen, Mamas Beine, nichts ist vor ihm sicher und wird gnadenlos überquert. Dabei haben wir den Eindruck, dass Liam kein so großer Tollpatsch ist wie Noah damals. Noah hat z.B. nie wirklich auf dem Hintern gesessen, sondern sich immer auf seine Unterschenkel „gekniet“. Ist er dann bei seinen Hochziehübungen nach hinten weggekippt, hat es ihn gleich richtig umgerissen und er ist öfter mal auf den Hinterkopf gefallen. Liam macht das eleganter und landet — wie wohl die meisten Babys — auf seinem gut gepolsterten Windelpo. Noah haben wir vor einem Jahr erst relativ spät auf hartem Boden robben lassen, weil er ab und an unkontrolliert seinen Kopf mit den Zähnen voran auf den Boden geschlagen hat. Bei Liam hatten wir von Anfang an keine Bedenken, ihn auch übers Laminat robben zu lassen.

Ach ja, auch Liam, den Trinkverweigerer haben wir in den Griff bekommen. Wir haben — eigentlich für Noah — mal eine Flasche mit „Strohhalm“ ausprobiert. Die hat sich Liam dann tatsächlich geschnappt, um daraus zu trinken. Eigentlich ist die Flasche zwar erst für größere Kinder, aber was soll’s: Liam bekam seine eigene und trinkt seitdem auch sein Wasser tagsüber ordentlich.

Weniger erfreulich sind die Neuigkeiten in Sachen Nachtruhe. Nachdem der Februar ja schon fast unheimlich ruhig war, haben unsere Kids im März wieder etwas aufgedreht. Seitdem wechseln sie sich nachts ab und unterbrechen immer mal wieder unseren Schönheitsschlaf. Liam hatte Mitte März eine Zeit lang die Angewohnheit, nachts „richtig“ wach zu werden — und erst nach 30 bis 60 Minuten auf dem Arm wieder einzuschlafen — aber das ist zum Glück schon wieder vorbei. Insgesamt können wir uns gerade trotzdem nicht beschweren, wir haben das auch schon deutlich anstrengender erlebt.

Das Ereignis im März, das am meisten im Gedächtnis geblieben ist, ist aber leider ein äußerst unschönes: Noah hatte einen Pseudokruppanfall. Als Pseudokrupp bezeichnet man eine durch Viren ausgelöste Verengung der oberen Atemwege (Infos gibt es z.B. hier und hier). Das Problem ist eigentlich nicht der Infekt, sondern dass die bei Kleinkindern ohnehin schon enge Luftröhre noch weiter verengt wird. Dadurch entsteht ein charakteristischer, bellender Husten und leichte bis schwere Atemnot.
Noah hatte schon geschlafen, als er plötzlich hustend aufwachte und sich auch nicht mehr beruhigen konnte. Als es nicht besser wurde und seine Lippen sich schon blau verfärbten, rief Steffi einen Krankenwagen.
Ich bekam alles nur bröckchenweise aus der Ferne mit, denn an ausgerechnet diesem Tag war ich morgens zu einer mehrtägigen Dienstreise nach Karlsruhe aufgebrochen. Das machte die Situation für Steffi und auch für Noah natürlich noch viel erschreckender. Zum Glück konnte spontan eine Freundin einspringen, die fast gleichzeitig mit dem Krankenwagen eintraf und auf Liam aufpassen konnte (danke Kaddi!).
Im Krankenhaus bekam ein total verstörter Noah sofort etwas, um die Atemwege abschwellen zu lassen. Bis sich dann aber eine Ärztin die Sache mal anschaute (und den Verdacht auf Pseudokrupp bestätigte) vergingen noch mal anderthalb Stunden. Anschließend ließ sich zum Glück unser Nachbar organisieren, der gerade von der Spätschicht nach Hause gekommen war, um Steffi abzuholen (danke Stefan!). Ein Taxi mit passendem Kindersitz ließ sich in Lübeck nämlich nicht organisieren…
Alles in allem war das eine schreckliche und einschneidende Erfahrung (wie gesagt, vor allem für Steffi und auch für Noah, der anschließend auch noch krank wurde und tagelang völlig neben der Spur war), und das, obwohl wir vor einer ganzen Weile schon einmal einen ähnlichen Pseudokruppverlauf mitbekommen haben und uns damals schlau gelesen hatten. Aber in so einer Situation hat man dann eben doch nicht die guten Tipps parat, die man vor einer Weile mal gelesen hat… Jetzt wissen wir: Ruhe bewahren, Ruhe vermitteln, im Zweifelsfall lieber früher als später den Krankenwagen rufen. Außerdem haben wir ein Kortisonzäpfchen da. Man kann ja nie wissen.

So, jetzt habe ich aber genug Gruselgeschichten erzählt. Weiter geht’s mit einigen Daten von Liams Zahn-Erfolgen, anschließend gibt’s Fotos — wie immer. Viel Spaß beim Anschauen!

Liam & die Zähne

  • Zähne #4 & #5 – 1. März 2013: Schneidezähne oben rechts und oben links
  • Zahn #6 – 8. März 2013: Äußerer Schneidezahn oben links