Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

30. August 2014
von Moritz
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Juli 2104 in Bildern

Der Rückblick in den Juli weckt Erinnerungen an einen sonnigen, warmen Sommer. Wir machten eine Fahrradtour, waren bei Oma  und Opa (zwei mal 🙂 ), schauten im Kindergarten vorbei, besuchten den Hansapark, machten ohne Kinder eine Lübeck-Tour (die Kinder besuchten dafür ohne uns den Rostocker Zoo), waren zum ersten Mal in Karls Erdbeerdorf in Wustermark, streichelten Küken bei Opa, machten Spielplätze und Cafés unsicher… und bekamen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (alle drei Männer der Familie). Alles in allem ein ereignisreicher und wunderbarer Monat (von Hand-Fuß-Mund mal abgesehen 😉 ).

Um mehr zu schreiben, fehlt mir diesen Monat eindeutig die Zeit, aber: Die Bilder sprechen für sich. Viel Spaß beim Anschauen!

11. August 2014
von Moritz
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Ein Nachmittag im Sealife

Liam ist unser Aquarianer. :DWir haben unseren Donnerstagnachmittag im Sealife Timmendorfer Strand verbracht. Das war unser erster Besuch in einem Sealife überhaupt. Schon in Berlin — damals noch ohne Rabaukennachwuchs — haben wir ab und an mit dem Gedanken gespielt, das dortige Sealife mal zu besuchen. Irgendwie sind wir aber immer davon abgekommen.

Vor einer Weile trat Sealife an uns heran und fragte uns, ob wir Interesse hätten, eines ihrer Aquarien zu besuchen. Sofort war klar, dass wir gute Freunde (Mama, Papa und Babytocher) mitnehmen würden. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ein passender Termin gefunden war (der dann nicht dank kränkelnder Kinder wieder abgesagt werden musste; Eltern werden das kennen 😉 ), aber letzte Woche Donnerstag waren wir dann endlich dort.

Hier hatte selbst Noah mal wieder kurz die Muße, stehen zu bleiben und sich etwas anzuschauen.Passenderweise nieselte es leicht. Zumindest dachten wir, es wäre ganz praktisch, einige Zeit unter der Erde zu verbringen (das Timmendorfer Sealife liegt fast komplett unterirdisch), wenn es draußen sowieso ungemütlich ist. Leider hatten auch noch gefühlte zweihundert andere Menschen diese Idee. Schon vor dem Sealife begrüßte uns eine lange Schlange. Nächste Feststellung: Der Aufzug war kaputt (ungünstig, da unsere Freunde ihre sechs Monate alte Tochter im Buggy dabei hatten). Zwar kann das Sealife dafür nicht wirklich etwas, aber durch die lange Wartezeit traten wir den unterirdischen Rundgang mit zwei ungeduldigen Jungs an. Ungünstige Voraussetzungen.

Die Abzieher, die es hier und da gab, fand Noah klasse.Liam ist unser Aquarien-Fan, weswegen vorher schon klar war, dass er mehr Zeit damit verbringen würde, sich die Nase an diversen Scheiben platt zu drücken. Noah hat da weniger Geduld und will schneller weiter zum nächsten Highlight.

Keine Frage: Das Sealife ist schön gemacht und hat viele tolle Becken mit interessanten Bewohnern. Aber: Durch die schlauchartige Konstruktion haben die Menschenmassen keine Chance, sich wirklich zu verteilen. Noch dazu ist der Weg oft so eng, dass zwei Kinderwagen kaum aneinander vorbei kommen (und jede vierte Familie war mit einem dort). Sitzgelegenheiten gibt es fast gar nicht. Wenn man dann doch mal einen Platz ergattert, hat man zumindest mit Kinderwagen das Problem, dass man allen anderen im Weg steht.

Kurz vor Schluss gab es noch mal hübsche Quallen zu bewundern.Kurzum: Der Weg durch den Rundgang wurde zunehmend stressiger. Die vielen Menschen (durch deren Beine sich kleine Jungs prima durchwuseln können, während Eltern nicht hinterher kommen), teilweise sehr stickige Luft, enge Wege und Windungen und immer ungeduldigere Kinder taten ihr Übriges. Wir waren froh, als wir nach recht kurzer Zeit wieder draußen waren. Gesehen haben wir von all den tollen Tierchen (zumindest in der zweiten Hälfte des Rundgangs) nicht besonders viel. Das Highlight des Timmendorfer Sealifes — ein Glastunnel in dem man von Wasser umgeben ist und Fische in allen Richtungen sehen kann — habe ich nur aus den Augenwinkeln wahrgenommen, während ich mit Noah durchflitzte. Verpasstes Highlight hin oder her, wir waren froh, der stickigen, engen und überfüllten Atmosphäre entkommen zu können.

Es ist unklar, wie das Sealife hier nachbessern kann. Fakt ist, dass an diesem Nachmittag viel zu viele Leute gleichzeitig im Aquarium unterwegs waren. Teilweise stockte der Fluss so sehr — es ging weder vor noch zurück –, dass empfindliche Personen hier durchaus Beklemmungsgefühle entwickeln könnten.

Am Strand findet sich immer was zu tun.Draußen angekommen ging es schleunigst an den Strand. Viel Platz zum Bewegen und ein Eis für alle beruhigten die Gemüter und ließen den Stresspegel wieder sinken. Man muss dem Sealife zugute halten, dass es eine tolle Lage hat. Einen Steinwurf vom Strand entfernt lässt sich ein Sealife-Besuch prima mit einem Spaziergang oder dem Bau der ein oder anderen Sandburg kombinieren.

Sicherlich kam an diesem Nachmittag einiges zusammen. Wir hatten vor allem Pech mit dem Besucheransturm (als wir wieder draußen waren, gab es vorm Eingang natürlich keine Schlange mehr). Trotzdem ist unser Fazit: Das Sealife sollte man zu Stoßzeiten (wozu anscheinend auch ein Donnerstagnachmittag in der Ferienzeit gehört) und mit kleinen Kindern (zumindest solchen mit ausgeprägtem Bewegungsdrang) lieber meiden. Ich freue mich auf einen Besuch in ein paar Jahren, wenn die Jungs wirklich mit Interesse dabei sind — dann natürlich nur unter der Woche, außerhalb der Ferienzeit. 😉

Trotz allem habe ich es geschafft, einige schöne Fotos im (natürlich zumeist sehr dunklen) Sealife zu machen. Viel Spaß beim Anschauen!

4. August 2014
von Moritz
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Noah geht in den Kindergarten

Auf zum Kindergarten!

Heute ist Noahs erster Tag im Kindergarten. Was vor Kurzem noch in weiter Ferne schien, klopft heute schon wieder an die Tür und wird bald zum Alltag gehören. Wir sind gespannt, wie sich die Abläufe bei uns einspielen (zwei Kinder mit unterschiedlichen Betreuungsanfangs- und -endzeiten in zwei verschiedenen Bundesländern 😉 ). Auf jeden Fall sind wir stolz auf unsere Jungs, dass sie das bis jetzt schon so gut meistern. (Noah freut sich sichtlich auf den Kindergarten, während Liam vorhin bei der Übergabe an die Tagesmutti besonders gut drauf war.)

Bin gespannt, was Noah nachher zu erzählen hat. <3

Neue Erfahrung: Der Rucksack.

Quatsch-Noah on the Road.

Ein letztes Mal winken.