Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

6. Februar 2015
von Moritz
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Dezember 2014 – Ein Jahr geht zu Ende

Heilig Abend, kurz vor der Bescherung.War ich doch mit dem Dezember-Trailer noch so schön früh dran, dauerte es bis zu diesem Foto-Rückblick wieder eine ganze Weile. Sei’s drum, hier ist eben immer jede Menge los. Los geht’s, ich versuche mich kurz zu fassen…

Dezember war der Monat der Weihnachtsstimmung, mit gemütlichen Adventssonntagen und mehreren Besuchen des wirklich schönen Lübecker Weihnachtsmarkts. Für die Jungs war es die bisher am bewusstesten wahrgenommene (Vor-)Weihnachtszeit, die den beiden auch wirklich gut gefallen hat. Klar, es ist ja auch einfach toll, jeden Morgen aufzuwachen und erstmal ein „Türchen“ (bei uns eher Päckchen) des Adventskalenders aufmachen zu dürfen — das galt auch für mich. 😀

Außerdem brachte nicht nur der Nikolaus Geschenke. Wir hatten auch im Dezember mehrmals Besuch, der — wie könnte es anders sein — auch Geschenke in petto hatte (hallo Vicky, hallo Linny! 🙂 ). Nebenbei gab es noch weitere vorgezogene Weihnachtsgeschenke (hallo Kaddi! 😉 ), was den Dezember mit Abstand zum geschenkereichsten Monat des Jahres machte. Den Jungs war das natürlich nur Recht.

Geschenk von der Schnullerfee für die erfolgreiche, erste Nucki-lose Nacht.Noah sahnte dann noch mal extra ab. Er gab nämlich eines Abends ganz tapfer seinen Nucki ab. Am nächsten Morgen flitzte er zur Haustür und freute sich wie verrückt über einen großen Krankenwagen als Geschenk der Schnullerfee — das erste Playmobil-Spielzeug im Hause Wade. Die ersten ein oder zwei Abende war es mit dem Einschlafen etwas schwierig. Seitdem läuft es absolut problemlos und unser Großer ist wieder etwas größer geworden.

Weihnachten verbrachten wir bei Oma, Opa & Uroma — inklusive einiger schöner Tage im Vorfeld. 🙂 Wir ließen uns die Laune vom üblen Wetter nicht vermiesen und hatten eine schöne Zeit. Ein Highlight war natürlich der Besuch des Weihnachtsmanns an Heilig Abend. Noah hatte eigentlich ein kleines Gedicht einstudiert — „Lieber, guter Weihnachtsmann…“ — war dann aber so baff, dass er nach den ersten Wörtern kaum die Zähne auseinander bekam. Liam schoss anschließend den Vogel ab: Er hatte wohl keine Lust auf Noah zu warten und trällerte los. „… schau mich nicht so böse an, stecke deine Rute ein, ich will auch immer artig sein.“ Eigentlich hatten wir mit ihm eine andere Kleinigkeit eingeübt („Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“). Ganz nebenher hat er aber wohl auch Noahs Sprüchlein mitbekommen und sich einfach gemerkt. Gehört haben wir das aus seinem Mund an Heilig Abend auf jeden Fall zum ersten Mal. Auch unser Kleiner ist eben mittlerweile ein ganz schön großer.

Vorprogramm am Silvesterabend...Silvester haben wir uns „frei“ genommen, alle Verabredungen abgesagt und ganz gemütlich zu viert verbracht. Das war nach der Action in den Wochen — oder vielleicht sogar Monaten — zuvor mal allerhöchste Eisenbahn und hat uns wirklich gut getan. Endlich konnten wir mal mehrere Tage am Stück abschalten (soweit sowas mit zwei kleinen Rabauken geht) und Fünfe gerade sein lassen.

An Silvester hatten die Jungs die Wahl, Mittagsschlaf zu machen. Noah hat das eigentlich schon seit einer ganzen Weile hinter sich und Liam schläft mittags nur noch bei unserer Tagesmutti — am Wochenende macht der „Kleine“ den ganzen Tag durchgehend die Gegend unsicher. Noah ging tatsächlich darauf ein und schnappte sich nachmittags eine ordentliche Mütze Schlaf. Liam versuchte es, war aber zu aufgedreht und blieb wach. Auch so hielt er bis 21 Uhr durch, schlief dann zweieinhalb Stunden und stand für den Jahreswechsel und das anschließende Feuerwerkspektakel wieder auf der Matte. Noah reichte der Mittagsschlaf, um durchzufeiern. Gegen 1 Uhr tauchten beide Rabauken wieder ins Land der Träume ein. Unser Fazit: Ein Silvester in trauter Viersamkeit macht auch mal richtig Spaß. 🙂

Viel Vergnügen mit unseren Dezember-Fotos!