Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

29. Oktober 2015
von Moritz
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September 2015

Kleiner Spaziergang entlang der SteilküsteOktober schon fast vorbei? Dann wird’s wohl langsam Zeit für den September-Rückblick. 🙂

Im September gab’s viele kleine tolle Dinge: Neue Frisuren für die Wade-Männer, Besuch von Tante Linny und Jérôme, ganze zwei Besuche im Hansapark (inklusive erster Kärnan-Fahrt für mich :D), Karls Erdbeerdorf mit Oma und Opa, diverse (lange) Radtouren mit den Jungs und ein erster Test des kleinen Indoorspielplatzes im Restaurant an unserer neuen Lieblingssteilküste.
Der September brachte den nächsten Schritt zum großen Jungen für Liam. Nach dem bereits Tagesmutti-freien August kam er im September endlich in den Kindergarten. Der Einstieg war erstaunlich problemlos und wir brauchten fast keine Eingewöhnungszeit. Die Probleme kamen merkwürdigerweise erst deutlich später. Nach einem — dank Krankheit zwangsweise zwei Tage längeren — Wochenende gab es beim Abgeben jeden Morgen Gebrüll und Tränen. Selfie im Holstein-TurmSo ganz erholt hat sich das selbst jetzt (Ende Oktober) noch nicht. Liam lässt sich recht problemlos abgeben, wenn wir so früh dran sind (vor 8 Uhr; beide Jungs haben jetzt Ganztagesplätze), dass Liam noch zusammen mit Noah in eine der (so früh morgens noch) zusammengelegten Gruppen gehen kann. Geben wir die Jungs hingegen erst um kurz vor 8 ab, geht es für jeden der beiden direkt in seine eigene Gruppe. Dann kommen Liam auch jetzt noch oft die Tränen und man schafft es nur durch viel Feingefühl auf allen Seiten (und ausgiebiges Winken aus dem Fenster), dass die Situation nicht komplett eskaliert. Immerhin ist es in den letzten Wochen insgesamt schon wieder besser geworden. Wir hoffen einfach, dass es weiterhin bergauf geht.

Auf geht's!Liam merkt man deutlich mehr an, dass er jetzt den halben Tag von größeren Kindern umgeben ist, als Noah letztes Jahr. Von einem neuen Repertoire an Schimpfwörtern und Kraftausdrücken abgesehen, scheint der Eintritt in den Kindergarten bei ihm auch einen — eher sehr anstrengenden — Entwicklungsschub ausgelöst zu haben. Liam ist neuerdings unglaublich jähzornig und reagiert dann oft aggressiv. Außerdem hat er in den letzten Wochen auch oft schlecht geschlafen. Dann wachte er nachts auf und ließ sich nur sehr langsam wieder beruhigen. Da er sich außerdem abends mit dem Einschlafen schwer tut — dem Mittagsschlaf im Kindergarten sei „Dank“ –, haben wir als Eltern zur Zeit abends und nachts wieder mehr zu tun als noch vor Kurzem. Naja, es ist eben wie immer: Mit Kindern erlebt man ein ständiges Auf und Ab. 😉

So, jetzt aber zurück zu den vielen, wunderschönen Momenten, die wir natürlich auch erleben durften. 😉 Viel Spaß mit den Fotos!

21. Oktober 2015
von Steffi
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Das berührungsfreie Fieberthermometer NTF 3000 von Braun – 1 Jahr später

Im letzten Jahr haben wir das berührungsfreie Fieberthermometer „Braun No-Touch und Stirnthermometer NTF 3000„ von Braun zum testen bekommen und einen Bericht dazu geschrieben.

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Ein Jahr später möchte ich nicht über die Daten und Fakten des Thermometers berichten, sondern einfach nochmal meine eigenen Gedanken und Erfahrungen mit diesem Gerät wiedergeben. Als die Jungs noch klein waren, haben wir immer im Po die Temperatur gemessen, da diese Methode einfach am genauesten war. Auch nachdem wir das Thermometer von Braun bekamen, wählte ich oft noch die „sichere“ Po-Methode. Mittlerweile sind die Jungs größer, finden Fieber messen im Po total unangenehm, was wohl jeder gut verstehen kann und ich bin wirklich glücklich, dass ich dieses Thermometer von Braun habe. Es geht so schön leicht und irgendwie auch spielerisch, denn die Jungs finden es ganz spannend zu erfahren, ob das Thermomter grün, gelb oder rot anzeigt.

Oft stellt sich dann die Frage, ab wann man eigentlich fiebersenkende Mittel geben sollte. Bei uns entscheidet ein Zusammenspiel aus Kind und Temperatur. Liam ist ein harter Brocken, der mit einer Temperatur von 39° Celsius noch ohne Mittelchen auskommt und gute Laune hat. Er ist dann etwas ruhiger und ruht sich aus.  Meistens geht es Liam schnell besser und die Krankheit ist überstanden.2015-10-03_1535

Noah dagegen braucht auch schon mal ab 38,5° Celsius seinen fiebersenkenden Saft, da er dann matt ist und Schüttelfrost bekommt. Natürlich versuchen wir, es auch noch ein bissel hinaus zu zögern und machen bei hohen Temperaturen Wadenwickel, was bei Noah sehr gut anschlägt. Erst wird gejammert und sobald die Temperatur runter geht, ist er nicht mehr zu halten und hüpft wie ein Wilder durchs Haus. Lässt das Mittel nach, kauert er wieder auf dem Sofa, jammert und braucht ganz viel Liebe. 😉  Noah kränkelt meistens länger als Liam. So unterschiedlich kann es sein.

Daher betrachte ich genaue Angaben, wann ein Kind Fiebersaft bekommen sollte oder nicht, eher kritisch und vertraue da auf mein Gefühl. Die Kinder zeigen einem am besten, wann sie was brauchen. Fakt ist, dass ein fiebersenkendes Mittel nicht zu früh eingesetzt werden sollte, damit das Fieber auch auf den Körper wirken kann. Fiebersenkende Mittel können bei den meisten Infektionen (Schnupfen, usw.) den Krankheitsverlauf oft komplikationsreicher machen und verlängern.

qvasQVq0iB7pcmpG3snYhVkhAKYdn0Cs14y1PCNcWHsAls ich mir bei Liam mal nicht sicher war, ob er was ausbrütete oder nicht, habe ich unserer Tagesmutti Kirsten das Braun-Thermometer in die Hand gedrückt, sie gebeten die Temperatur im Auge zu behalten und mich anzurufen, sobald er Fieber bekommt. Als ich Liam wieder abholte, erzählte sie mir wie begeistert sie von dem Gerät sei und fragte was es denn kosten würde. Für eine Tagesmutti ist diese Anschaffung natürlich kostenintensiv und deswegen beschlossen wir, ihr zum Ende der Betreuungszeit von Liam ein Thermometer zu schenken. Was soll ich sagen? Kirsten hat sich riesig gefreut und ist sehr dankbar.

Wenn mich jemand fragen würde, dann würde ich bei Babys immer noch die Fiebermessung im Po empfehlen und zusätzlich dieses Thermometer. Denn gerade wenn das Baby schläft, ist dieses Gerät mit der berührungsfreien Messmethode einfach ein Must Have für Eltern mit Babys und Kleinkindern. Ich möchte es nicht mehr missen und es ist ein zuverlässiger Begleiter auf jeder Reise.

Danke liebe Kirsten für die liebevolle Betreuung unserer Jungs und viel Spaß mit deinen Tageskindern und der Überwachung der Temperatur. 😉