Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

29. November 2015
von Moritz
1 Kommentar

Trinkflaschen von ISYbe + Verlosung

Vier Waden, vier Trinkflaschen :)Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber unsere Jungs sind kleine Flaschenkinder. Klar, die Zeit von Milchfläschchen & Co. ist (zum Glück!) schon lange vorbei — aber nichtsdestotrotz stehen die beiden total drauf, aus Flaschen zu trinken und kommen damit ganz nach Mama. Ist wahrscheinlich einfach cooler. 😉 Nachts hat jeder eine Wasserflasche am Bett stehen. Und tagsüber kann man die Jungs einfach dazu bekommen, mehr zu trinken, indem man jedem eine Flasche in die Hand drückt. Weil Trinkflaschen bei uns viel im Einsatz sind, haben wir einen recht hohen Verschleiß — vor allem bei allen Teilen, auf denen leicht rumgekaut werden kann 😕 — und halten immer wieder mal Ausschau nach Ersatz. Da kam die Anfrage von ISYbe, ob wir deren Trinkflaschen testen wollen, gerade recht (und wir konnten genau diese Flaschen wieder von den Wunschzetteln der Jungs runter nehmen ;)). Es gibt außerdem mal wieder was zu gewinnen. Am Ende dieses Artikels verlosen wir eine hübsche 0,5l-Flasche!

Mit der richtigen Flasche trinken die beiden gleich viel mehr.ISYbe-Flaschen gibt es in einer Auswahl schöner Motive, die je nach Größe — 0,5l, 0,7l und 1l — leicht variieren. Liam und Noah entschieden sich für einen Frosch und einen Affen. Steffi wählte eine Weltkarte und für mich wurde es eine schwarze Flasche mit Geckos darauf.

Die Form der von uns getesteten Flaschen ist schlicht zylinderförmig. Die 0,5l-Flaschen haben eine leichte Verengung am oberen Ende. Unsere 0,7l-Flaschen haben diese Verengung nicht. Eine solche Einbuchtung wäre nützlich, um die Flaschen besser halten zu können (in Fahrradhalterungen passen sie jedoch auch so problemlos). Ein Blick auf die aktuelle Produktübersicht zeigt jedoch, dass sich das Design in der Zwischenzeit verändert zu haben scheint. Die auf der Webseite (und auf Flyern) gezeigten Flaschen im neuen Design wirken etwas moderner, haben alle eine Verengung am oberen Ende und dürften gerade für kleine Hände etwas besser zu greifen sein.

Das besondere an Flaschen von ISYbe im Vergleich zu vielen anderen Flaschen ist das Material. Die Flasche besteht aus Weichmacher- und Bisphenol-A-freiem, in der EU mit einigem Aufwand hergestellten Kunststoff. Es wird damit geworben, dass die Flaschen weder nach Plastik riechen noch schmecken. Das können wir so unterschreiben. Der typische Kunststoff-Geruch fehlt.

Kohlensäuresicher verschlossenEin weiteres Highlight ist der schlau konstruierte Verschluss. Der „Trinkstöpsel“ lässt sich im hineingeschobenen Zustand etwas drehen und hakt sich damit im Deckel ein. Dadurch lassen sich selbst kohlensäurehaltige Getränke ohne Unfallgefahr transportieren — ganz wie von ISYbe beworben.

Der Stöpsel ist weich genug, um an den Zähnen nicht weh zu tun. Gleichzeitig ist er aber auch hart genug, um zum Beispiel nach dem Waschen in der Spülmaschine problemlos wieder in den Deckel geschoben werden zu können. Wir besitzen Flaschen eines großen deutschen Discounters mit einem ähnlichen Verschluss — wenn auch ohne die schlaue Kohlensäuresicherung –, bei denen der Stöpsel so weich ist, dass man jedes Mal lange fummeln muss, um ihn nach dem Waschen wieder einzubauen.

Im Online-Shop von ISYbe liegen die 0,5er Flaschen preislich bei knapp 10€. Die 0,7l- und 1l-Varianten sind rund 1€ teurer. Versandkosten — in Höhe von nur gut 2€ — entfallen ab einem Einkauf über 20€. Deckel, Stöpsel und Dichtungsringe lassen sich auch einzeln recht günstig nachbestellen. ISYbe gibt eine 10-jährige Garantie auf Flaschen und Deckel (ohne die weichen Verschleißteile).

Viele weitere Informationen — inkl. weiterer Videos —  gibt es übrigens auf der Webseite von ISYbe.

Der betriebene Aufwand der deutschen Firma erklärt, wieso die Flaschen etwas teurer als vermeintlich vergleichbare Produkte sind. Aber mal ehrlich: 10€ sind nicht besonders viel für eine Flasche, die nicht in Fernost produziert wird, nicht nach Plastik stinkt und einen wirklich schlauen Verschluss hat. Zudem ist jede Flasche auf — heutzutage geradezu ungewöhnliche — Langlebigkeit ausgelegt, wodurch sich die Anschaffung hoffentlich mehrfach lohnt.
Wir sind mit unseren ISYbe-Flaschen absolut zufrieden und werden auch in Zukunft immer wieder zu dieser Marke greifen, wenn wir neue Flaschen kaufen wollen — zum Beispiel auch als Geschenk. Gerade erst haben wir selbst noch mal acht verschiedene Flaschen bestellt, die bei den Kindern von Freunden und Verwandten unterm Weihnachtsbaum liegen werden.

Dieses Jahr verschenken wir eine Menge ISYbe-Flaschen

Fazit: Egal ob beim Wandern, Radfahren, am Tage oder in der Nacht, mit Sprudel oder ohne. Diese Flasche ist ein zuverlässiger Begleiter.

Gewinnspiel

Bevor es noch einige Fotos der Flaschen zu sehen gibt, könnt ihr bei unserem Gewinnspiel mitmachen. Zu gewinnen gibt es eine 0,5l-ISYbe-Flasche im Design „Schnecke“.

Diese Flasche gibt es zu gewinnen. :)

Ihr nehmt Teil, indem ihr folgendes Formular ausfüllt (einfach Name und E-Mail-Adresse eingeben) und abschickt. Teilnahmeschluss ist am 20. Dezember 2015 um 23:59:59 Uhr MEZ. Der Gewinner wird per Los gezogen. Viel Glück!

Dein Name:

Deine E-Mail-Adresse:

Bitte folgenden Anti-Spam-Test durchführen:

 

Und jetzt noch ein paar Fotos, viel Erfolg!

5. November 2015
von Moritz
2 Kommentare

In Erinnerungen schwelgen, oder auch: Darda!

Natürlich kann man auch auf einer Bahn zwei Wagen gleichzeitig fahren lassen. Ab uns zu knallt's dann eben... oops.Darda… schon bei diesem Begriff sprudeln in mir Kindheitserinnerungen hoch. Damals Ende der 80er liebte ich meine Bahn und die zugehörigen, kleinen Aufzieh-Flitzer innig. Seit ich vor einiger Zeit festgestellt habe, dass es Darda immer noch zu kaufen gibt, spielte ich mit dem Gedanken, ein Set für Noah und Liam anzuschaffen. Wie könnte ich da der Versuchung widerstehen, als die Anfrage kam, ob wir eines der neuen Darda-Sets testen und darüber berichten wollen würden.

Darda-Bahnen sind zusammensteckbare Autorennbahnen aus Kunststoff. Highlight aller Strecken sind natürlich die Loopings und Steilkurven (zumindest für Kinder 😉 ). Erfrischenderweise benötigen die zugehörigen Autos keinen Strom, sondern haben einen Aufziehmotor, der sich dank einer ausgeklügelten Konstruktion vor- und rückwärts aufziehen lässt. Die Autos erreichen eine hohe Geschwindigkeit und schaffen auch mehrere Loopings problemlos.

Ein typischer Darda-VerbinderDie Konstruktion der steckbaren Bahn-Segmente besticht durch ihre Schlichtheit — und hat sich seit den 80ern nicht verändert. Die Verbinder der Teilstücke — einfache Plastik-„Zungen“ — funktionieren damals wie heute einwandfrei. Loopinghälften werden durch seitlich aufsteckbare Kunststoffteile zusammengehalten. Bodenplatten, die zwei Bahnteile nebeneinander fixieren, sorgen für Stabilität von Loopings oder anderen wagemutigen Konstruktionen.

Die Aufziehmotoren — 1970 von Helmut Darda entwickelt und seit ’84 patentiert — sind gleichzeitig Besonderheit und Achillesferse der Darda-Bahnen. Sie sind etwas empfindlich, sollten keinesfalls „überzogen“ werden, und gehen trotzdem oft recht schnell kaputt — bei uns nach nur wenigen Minuten bei einem von drei Autos geschehen. So war das damals und so scheint das auch heute noch zu sein. Ersatzmotoren gibt es — je nach Händler — zwischen 5€ und 10€. Bewertungen auf Seiten wie Amazon und Thalia belegen jedoch den Eindruck, dass die Motoren viel zu schnell kaputt gehen.

Wir bekamen gleich zwei der neuen Sets zum Testen:

DTM Turbo Fighter

(Ab rund 50€ bei Idealo gelistet.)

In dieser Aufbauvariante können beide gleichzeitig spielen (und dank Zielfähnchen sehen, wer gewonnen hat).Das Turbo-Fighter-Set kommt mit zwei Autos. Als Besonderheit enthält es ein zweispuriges Bahnstück, das dazu geeignet ist, zwei parallel aufgestellte Autos solange festzuhalten, bis man den Startknopf drückt. Zusätzlich kann ein Zielfähnchen in Stellung gebracht werden, das vom ersten durchfahrenden Auto so gedreht wird, dass man im Nachhinein sehen kann, wer gewonnen hat (die Darda-Flitze sind so schnell, dass man das bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen sonst manchmal wirklich nicht sehen kann). Passend dazu ist die Aufbauvariante 1 dieses Sets — jedes Set kommt mit mehreren Aufbauvorschlägen — so gewählt, dass sich zwei recht kurze, aber genau spiegelverkehrte Strecken ergeben. Wenn man die Bahn so aufbaut, können zwei Kinder ihre Autos tatsächlich sinnvoll gegeneinander antreten lassen.

Als — für unsere Jungs — spannendere Variante hat sich jedoch recht schnell eine Aufbauvariante herauskristallisiert, bei der die Teile so gesteckt sind, dass ein Auto die komplette — und dann mit gut 5m doppelt so lange — Bahn durchfährt. Zwei Loopings machen einfach mehr her als einer. 😉

Loop Master

(Ab gut 40€ bei Idealo gelistet.)

Variante 3 hat es Noah besonders angetan. Viel Action auf kleinstem Raum. Auch hier reicht ein mal Aufziehen für genau eine Runde.Apropos Loopings… Das Loop-Master-Set kommt zwar mit nur einem Auto, bringt dafür aber neben zwei schicken Loopings auch noch zwei Steilkurven mit und ist mit knapp 7m eine recht lange Strecke. Auch hier haben wir in recht kurzer Folge zwei Aufbauvarianten getestet. Noah findet es besonders toll, wenn alle Loopings und Steilkurven möglichst dicht hintereinander folgen. 😉

Die Autos haben übrigens genug Kraft, um die Strecken beider Sets jeweils einmal komplett zu durchfahren.

Fazit: Darda macht jede Menge Spaß — damals wie heute. Die Jungs lieben es, die Autos sausen zu lassen, ganz so wie ich das von mir selbst in Erinnerung habe. Wäre der Wermutstropfen der empfindlichen Motoren nicht, könnte ich die neuaufgelegten Darda-Sets uneingeschränkt empfehlen. Nichtsdestotrotz überwiegt der Spaß, den man mit den Bahnen haben kann. Man muss sich allerdings vor dem Kauf darüber im Klaren sein, dass man eher früher als später ein paar Ersatzmotoren brauchen wird.