Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

27. November 2013
von Moritz
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Der Blick zurück: Oktober 2013 in Bildern

Der November liegt in den letzten Zügen: Allerhöchste Zeit für unseren Oktober-Rückblick.

Anfang Oktober haben unsere Jungs ihren ersten Laternenumzug mitgemacht. Beeindruckt waren beide dabei aber vor allem vom großen Feuerwehrauto, das hinter uns Laternenträgern die abgesperrte Hauptstraße entlang rollte. 😉 Bis zum Zielort, der hiesigen Feuerwache, haben wir es dann aber doch nicht mehr durchgehalten. Da war die Zu-Bett-Geh-Zeit dann doch schon zu weit überschritten und die Jungs mussten schleunigst ins Bett.

Ein weiteres Highlight war ein Besuch bei Oma, Opa und Uroma. Wir alle hatten einen schönen Tag. Wie gewohnt hat Noah den Mittagsschlaf boykottiert. Das war allerdings halb so schlimm. Er ist auf der knapp zweistündigen Heimfahrt eingeschlafen und ließ sich dann problemlos ins Bett verfrachten. Liam war dank spätem Mittagsschlaf die ganze Autofahrt wach, hat sich dann zuhause aber brav ins Bett legen lassen. So angenehm darf das gerne immer laufen.

Außerdem stand im Oktober der letzte Hansaparkbesuch des Jahres an. Noah und Liam waren auf ihre erste Geburtstagsfeier eingeladen, weswegen wir erst nachmittags in den Park gefahren waren. Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind bis zum  Lichterfest geblieben, das im Herbst jeden Abend stattfindet. Gerade für Liam wurde es zwar schon ganz schön spät (und er immer quengeliger), als die lichterbedeckten Fahrzeuge dann vorbeifuhren war aber alles Meckern vergessen und beide Jungs machten große Augen. Sehr zu empfehlen.

Für Liam stand mal wieder ein Impftermin an. Nachdem vorher wochenlang immer wieder etwas dazwischengekommen war — Kind verschnupft, Eltern im Stress, voller Terminkalender — haben wir das endlich mal geschafft. Nach (viel zu) langer Wartezeit in der Praxis war Liam zum Glück trotzdem gnädig und hat den Doppelpieks ohne großes Geschrei verkraftet. Ein tapferer kleiner Kerl.

Es war nicht immer alles eitel Sonnenschein. Noah steuert eindeutig auf eine bockige Phase zu und zeigte uns auch im Oktober immer mal wieder, wie viel Spaß man mit einem unwilligen Kind haben kann. Zum Beispiel, wenn es mal ohne Laufrad den (kurzen) Weg bis zum Kinderturnen gehen sollte. Das resultierte dann am Ende in so großem Geschrei, dass wir kaum in der Turnhalle angekommen waren, als sich Steffi Noah schon wieder schnappen und nach hause gehen musste. Wenn Liam will, steht er Noah in dieser Hinsicht kaum nach, was ab und an zu besonders spaßigen Tagen führte.

Auf der anderen Seite klappte das Schlafen im Oktober im Großen und Ganzen wieder mal besser. Es gab zwar gerade Mitte des Monats dank Liam einige sehr unruhige Nächte, aber vor allem Noah erinnert beim Ins-Bett-Gehen immer mehr an einen großen Jungen als an ein Kleinkind. Mittlerweile ist es für ihn kein Problem, abends einzuschlafen, wenn nur einer von uns zuhause ist. Früher konnte man sicher sein, dass man Noah an solchen Abenden noch mal zu sich ins Wohnzimmer holen muss. Vor 22 Uhr war dann an einen „Feierabend“ kaum zu denken.
Lustige Anekdote: Eines Abends hörten wir ein lautes *Rumms* aus Noahs Zimmer. Steffi ging hin, um nachzuschauen. Noah war unterwegs, um sich ein großes Spielflugzeug zu holen und ins Bett mitzunehmen. Dabei machte er die Augen allerdings gar nicht wirklich auf und war auch nicht ansprechbar. Da haben wir ihn wohl beim Schlafwandeln erwischt. 🙂

Während das Einschlafen also aktuell keine großen Probleme bereitet, findet das Aufwachen immer noch etwas früh statt. Liam ist immer noch ein wahrer Frühaufsteher. Vor der Zeitumstellung Ende Oktober waren wir froh, dass Liam es manchmal bis 6 Uhr geschafft hat. Am ersten Morgen nach der Zeitumstellung ging der Tag um 4:30 Uhr los. Kurz danach waren wir wieder bei 5 Uhr, das ist und bleibt einfach Liams Zeit.

So, jetzt aber genug zu den Wade’schen Schlaferlebnissen. Viel Spaß mit den Fotos!

PS: Beim Durchschauen der Fotos fällt mir wieder auf, dass wir im Oktober zum letzten Mal mit unserem geliebten Joolz unterwegs waren. Sehr gute Freunde werden bald Eltern und freuen sich schon, mit dem schicken Flitzer ihre Runden zu drehen sobald es soweit ist. 🙂 Ich bin vorsichtig geworden, hier Artikel öffentlich anzukündigen, für die ich dann sowieso keine Zeit habe. Eine Art Abschlussbericht über den Joolz schwebt allerdings schon lange vor meinem geistigen Auge. Ich hoffe, dass ich bald Zeit und Muße finde, ihn zu schreiben.

11. November 2012
von Steffi
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Leserfrage zum Joolz

Uns hat vor wenigen Tagen eine Nachfrage zu Babywanne und Buggy-Aufsatz des Joolz erreicht. Die beantworten wir natürlich gerne, wir sind ja nicht umsonst Testfamilie. Wir freuen uns, dass wir die Frage (und natürlich unsere Antwort) hier veröffentlichen dürfen, so hat jeder Joolz-Interessierte etwas davon.

Ich bin auf Ihre Internet-Adresse gestoßen und habe gelesen, dass Sie den Joolz-Kinderwagen ausgiebig testen konnten.
Da ich noch Neuling (erste Schwangerschaft) auf dem Gebiet bin, stellt sich für mich die Frage, ob die Babywanne mit einem Längenmaß von 82cm Länge ausreichend ist (andere Modelle haben 90 oder 95cm) ? Ebenso sieht mir der Sportsitz etwas klein aus….
Hatten Sie bisher schon Erfahrungen mit Ihren Kids machen können, dass diese „vorzeitig“ die Babywanne oder Sportsitz nicht mehr nutzen konnten? Mir würde der Joolz wahnsinnig gut gefallen, allerdings muss er praxistauglich sein und darf nicht nur schön sein.
Ich möchte bei dem Preis nicht nach einem Jahr sagen müssen, dass ich den falschen gekauft habe.

Für ein Feedback Ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

Hier meine Antwort (ach ja, und man darf uns natürlich jederzeit gerne duzen ;)).

Hallo [ZENSIERT ;)],
endlich habe ich mal Zeit und Ruhe, dir zurück zu schreiben.
Es ist doch manchmal nicht so einfach, Versprechen einzuhalten, wenn man zwei so kleine Kinder hat. 😉
Unsere sind nämlich gerade krank und daher unberechenbar.

Nun erstmal zu deinen Fragen:
Ja, die Wanne ist kleiner und wenn unser Klitzekleini mit seinen 5 Monaten im Schneeanzug dort drin liegt, bleibt nicht mehr viel Platz. Ich persönlich finde es NICHT störend, da ich es in der anderen Wanne von einem anderen Hersteller eher unschön fand, wenn da so’n kleines Wesen ganz verloren in der großen Wanne liegt. Außerdem ist noch ausreichend Platz für das Baby. Bis die Babys das Ding komplett ausfüllen, sitzen sie eh im Buggy, daher sollte das kein Problem sein.
Tja und unser Großer sitzt im Moment sehr bequem (wir wechseln immer zwischen den Aufsätzen) im Buggyaufsatz und dort mangelt es gar nicht an Platz (siehe Foto). Da, wo die Füße abgestellt werden können, kann man noch was verstellen und sonst finde ich es groß genug.

Wir lieben unseren Joolz total und würden ihn nicht mehr eintauschen. Im Vergleich zu anderen großen Marken ist er echt megatoll.
Wichtig für uns war die Federung, mit der wir sehr zufrieden sind. Wir hatten davor einen Britax Römer und sind froh, dass wir den nicht mehr benötigen. Selbst bei Waldwegen macht der Joolz sehr gut mit. Auf geraden Strecken (Straßen oder Fahrradwegen) könnte man sogar damit joggen gehen, da er sehr wendig und leicht zu fahren ist.
Klar gibt es immer Dinge, die man auch bemängeln kann, die aber für mich nicht wichtig sind. Das Fach unten drunter könnte größer sein, aber dafür gibt es ein Einkaufsnetz dazu. Der Schutzbügel wird vom Großen immer angeknabbert und deswegen löst sich dort diese Lederoptik. Das Zusammenklappen geht gut wenn man den Dreh raus hat. 😉

Einen großen Pluspunkt bekommt von mir noch der Regenüberzug. Es geht schnell und man muss nicht viel fummeln. Das ist bei plötzlich eintretendem Regen sehr wichtig.

Die Wickeltasche braucht man nicht unbedingt. Da mag ich meine alte Wickeltasche lieber und sie hat nur halb so viel gekostet. 🙂

ALSO!
DAUMEN HOCH für JOOLZ

Kleiner Nachtrag:
Der Wagen ist sehr hochwertig verarbeitet und die Materialen fühlen sich toll an. Leichtes Klicksystem an Griffen und Rädern und die verarbeiteten Reißverschlüsse machen keine Probleme.

Hach…ich liebe diesen Wagen.

26. Juli 2012
von Moritz
8 Kommentare

Unser Joolz – Der erste Eindruck

Wir hatten ja schon berichtet, dass wir das unglaubliche Glück haben, einen Joolz testen zu dürfen. Wir wurden zum Glück nicht lange auf die Folter gespannt, schon Anfang der Woche trudelte er bei uns ein — verpackt in zwei Pakete, über die es später noch mehr zu berichten gibt.

Noch sind wir nicht dazu gekommen, ihn ausgiebig zu testen, der erste Eindruck aber ist hervorragend. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Materialen fühlen sich hochwertig an. Durchdacht ist die Konstruktion auch, dazu werden wir später mehr schreiben.

Was uns besonders freut: Erste Testfahrten zeigen, dass das Leidthema Federung beim Joolz besser gelöst ist, als man das von vielen anderen Wagen kennt. Besonders wichtig ist uns das, wenn Liam im Wagen liegt, er ist immerhin heute gerade mal fünf Wochen alt und hat noch viel Platz, um hin- und herzuschaukeln.

Wir werden im Laufe der nächsten Zeit mehr berichten. Jetzt gibt es erstmal ein paar fotografische Eindrücke vom Joolz bei uns im Garten. 🙂