Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

27. Mai 2013
von Moritz
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Schlaf Kindlein – Die Fortsetzung

Leser, die schon länger dabei sind, werden sich an Ramonas Gastartikel über das (Nicht-)Schlafverhalten ihres Sohnes erinnern. Auf ihrem neuen Blog (einer unserer Lesetipps!) schreibt sie heute darüber, was sich im Laufe des letzten Jahres verändert hat.

Ramona, wir fühlen mit dir. Im Gegensatz zu Herrn B. haben wir mit unseren beiden Jungs ja nur vernachlässigbare Schlafprobleme. Und das, obwohl es auch hier immer wieder Abende und Nächte gibt, die man direkt aus dem Gedächtnis streichen will. Wir drücken (weiter) die Daumen, dass es möglichst bald (noch viel) besser wird!

22. April 2012
von Steffi
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Schlaf Kindlein – Teil 5 der Blogreihe von Mamis ❀ für Mamis

Für unsere Reihe „von Mamis ❀ für Mamis“ schreibt heute Ramona, deren Babyzentrale sicher schon vielen von euch bekannt ist (und wenn nicht, dann solltet ihr da spätestens nach dem Lesen dieses Artikels mal vorbeischauen ;)). Sie schreibt über das (oft leidige) Thema Schlaf und wir sind ganz stolz, diesen Bericht bei uns veröffentlichen zu dürfen.

Auch wir haben es mit Noah nicht immer einfach, was das Schlafen angeht. Was Ramona da aber schon seit vielen Monaten durchmacht, ist ein ganz anderes Kaliber. Wenn ihr sie kontaktieren wollt, schreibt ihr doch einfach eine Mail (oder hinterlasst hier einen Kommentar).

Der 'Schlechtschläfer'

Irgendwann habe ich einmal irgendwo gelesen, dass Frauen, wenn sie Mütter werden, ihr Schlafverhalten ändern. Das hat wohl anfangs mit den Hormonen zu tun und mit den nächtlichen Bedürfnissen eines, anfangs noch so hilfsbedürftigen, Neugeborenen.

Später dann, wenn sich beim Kind ein gewisser Schlafrhythmus eingespielt hat, liegt es wohl an anderen Dingen, die die Mutter nicht schlafen lassen.

 

Da wären die Doppel- & Dreifachbelastung Mutter, Hausfrau, Angestellte/Selbständige, die einen nachts wach liegen lässt, die Sorge ums kranke Kind, Geldsorgen, die Sorge um den Teenie, der schon vor einer Stunde daheim sein sollte, usw., usf. Ich denke, jede Mutter könnte diese Liste beliebig lang erweitern.

Der Grund, warum ich heute Nacht aber wach bin und nicht schlafen kann ist, dass ich diesen Tatsachenbericht für Euch niederschreibe.

Würde ich das nicht tun, würde ich aber deswegen nicht tief und friedlich schlafen. Warum?

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10. März 2012
von Steffi
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Baby-led Weaning – Teil 4 der Blogreihe von Mamis ❀ für Mamis

Diesen Monat gibt’s ausnahmsweise gleich zwei Artikel aus unserer Reihe „von Mamis ❀ für Mamis“. Heute geht es um das spannende Thema „Baby-led Weaning“, von dem wir selbst noch nie vorher gehört hatten. Mama Janine erzählt von ihren Erfahrungen mit dem kleinen Timothy. Schaut auch in ihrem Blog und auf ihrer Facebook-Seite vorbei, viel Spaß beim Lesen!

 

Baby-led Weaning

Was ist es? Was macht es aus? Wie läuft es ab?

Durch einen Bericht sind mein Mann und ich auf das Thema Baby-led Weaning aufmerksam geworden und waren sofort überzeugt von dem Konzept.
Also haben wir nicht lange gewartet und damit angefangen. Wir sind jetzt genau eine Woche dabei und sind erstaunt, welche Freude es unserem kleinen Mann macht.

Beim Baby-led Weaning geht es darum, dass die Kleinen selbst entscheiden, wann sie bereit sind etwas anderes als Muttermilch oder Milchnahrung zu sich zu nehmen.
Heutzutage wird ihnen diese Entscheidung oftmals abgenommen und ab dem vierten Monat begonnen, die Minis mit Brei zu füttern.
Auch wir haben ab dem vierten Monat damit begonnen, anfangs lief alles super… der Kleine hat gegessen und es hat ihm auch geschmeckt. Aber irgendwann kamen sie dann, die bösen Pickelchen am Po und dann hieß es erstmal etwas pausieren. Tja und dann hatte der Minimann keine Lust mehr auf Brei, das was Mama und Papa da essen, war viel interessanter.

Alles, was wir essen, wollte er auch haben. Essen oder trinken, wenn er bei einem von uns auf dem Schoß gesessen hat, war unmöglich. 🙂
Seine eigentlich kurzen Ärmchen wurden doppelt so lang, nur damit er das Essen oder das Glas erreichen konnte.

Eine Studie von Gill Rapley besagt, dass die meisten Babys ab einem Alter von sechs Monaten dazu in der Lage sind, sich selbst zu füttern. Sie müssen dazu aufrecht sitzen können, natürlich auch gerne auf dem Schoß der Eltern, wenn das mit dem Sitzen noch nicht so ganz klappen will.

Wichtig ist, dem Baby die Wahl zu lassen, ob es etwas neues probieren möchte oder nicht, das ist das A und O von Baby-led Weaning!

Wir haben also einen Hochstuhl gekauft und unseren kleinen Mann mit an den Tisch gesetzt, eine Karotte, eine Banane und eine Mango vor ihn hingelegt und es ging los.
Ich muss zugeben, es ist alles andere als leicht, dort zu sitzen und dem Kleinen Beim erkunden zuzusehen, wenn er sich etwas zu weit in den Mund schiebt.
Aber auch das müssen Eltern, die Baby-led Weaning probieren möchten, lernen! Die Kleinen haben einen natürlichen Würgereflex, der ihnen hilft, sich nicht zu verschlucken. Daher ist es wichtig, dass die Zwerge das Essen selbst halten und es ihnen nicht gehalten wird.

Wichtig ist auch, die Minis ab dem Zeitpunkt der Entscheidung für Baby-led Weaning immer an den Mahlzeiten teilnehmen zu lassen. Die Kleinen brauchen jemanden, den sie in ihren Handlungen kopieren können. Wenn sie alleine essen müssen, dann haben sie niemanden zum Nachahmen und das Interesse am Erkunden neuer Dinge könnte schnell wieder verschwinden.
Außerdem erhöht das gemeinsame Essen, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und es ist schön, dem Kleinen beim Entdecken zuzusehen. 🙂

In den meisten Fällen ist es so, dass die Zwerge das, was sie nicht anrühren, später auch nicht vertragen. Ob das wirklich so ist, kann ich nicht bestätigen. Allerdings ist dies ein Thema im Buch von Gill Rapley, welches ich allen Mamas und Papas, die es mit dem Baby-led Weaning versuchen möchten, nur empfehlen kann. Es hilft einem, das Ganze etwas besser zu verstehen und bringt Licht ins Dunkel.
Leider gibt es das Buch momentan nur in Englisch, sodass es wohl nicht für jeden in Frage kommt, allerdings habe ich von Gill Rapley erfahren, dass ihr Verlag momentan in Verhandlungen mit einem deutschen Verlag steht. Die Chancen, dass das Buch dann auch in Deutsch erhältlich sein wird, stehen also sehr gut 🙂

Auf unserer Seite www.loeffelchen-gibt-es-nicht.de findet ihr schon jetzt ein paar Informationen zum Thema Baby-led Weaning.
Gill Rapley hat uns ihre Flyer und wichtigsten Informationen zur Verfügung gestellt und es erlaubt, diese ins Deutsche zu übersetzen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! 🙂

9. März 2012
von Moritz
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Haustiere – Teil 3 der Blogreihe von Mamis ❀ für Mamis

Der nächste Artikel in unserer Reihe „von Mamis ❀ für Mamis“ kommt von Jenny. Sie befasst sich mit der Frage, wie gut (oder schlecht?) Babys und Tiere im Haushalt zusammenpassen.

Babys und Tiere zusammen im Haushalt, geht das gut? Es ist ein wahnsinnig großes Diskussionsthema und wird es sicherlich immer bleiben. Es wird immer aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet, egal ob man selber Tiere hat oder nicht. Diese Frage wird man daher nur mit seinen eigenen Ansichten und seiner eigenen Meinung haben und vertreten können.

Dieses Thema steht mir sehr nahe und ich denke oft darüber nach. Ich bin Tierhalterin, Mami und Tierarzthelferin. Die Haustierpopulation in Deutschland im Jahr 2009 sagt, dass jeder dritte Deutsche Haustiere hält: 22,6 Millionen Tiere, davon alleine 5,4 Millionen Hunde und 8,2 Millionen Katzen. Es ist leider nicht bekannt, in wie viele Haushalten davon auch noch Kinder wohnen, aber ich gehe davon aus, dass es so einige sind.

Es gibt Studien, die besagen: “Haustiere können ein positiver Einfluss auf soziale Entwicklungen sein!“
Fachleute, die mit Tieren arbeiten, wie Hundetrainer, sagen: “Es gibt für Kinder nichts schöneres, als mit Tieren aufzuwachsen.“
Langzeitstudien besagen sogar: “Haustiere verringern das Allergierisiko von Babys.“

Andererseits kennt sicher jeder Schlagzeilen über Kampfhundattacken. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass das Problem nicht beim Tier, sondern beim Halter zu suchen ist! Aber über dieses Thema kann man sowiso ganze Doktorarbeiten schreiben.

Fragen über Fragen steht also im Raum:

  • Kann man mit Tieren und Babys in einem Haushalt zusammen leben?
  • Ist es gut, Babys und Tiere in der gemeinsamen häuslichen Umgebung zusammen zu „halten“?
  • Wird das gut gehen?
  • Was kann oder wird passieren?

Bei diesem Thema ist es oft nicht die Frage, ob es richtig oder falsch sein könnte, ob es zusammen klappt, oder es überhaupt machbar ist,  sondern eine Frage der Lust, des Wollens, der Geduld, des Trainings, der Zeit und der Liebe, die man in den Aufbau einer Beziehung zwischen Mensch und Tier steckt. Durch meinen Beruf als Tierarzthelferin habe ich viel von Tieren gelernt und es bestärkt mich immer wieder, dafür zu kämpfen, Tiere nicht einfach so aufzugeben, sobald sie evtl. zu einem „Problem“ werden könnten.

Nehmen wir das Beispiel, wie es so sicher oft vorkommt:  Zuhause lebt ein Hund/Katze mit Frauchen und Herrchen. Dazu kommt ein Baby. Selbstverständlich bekommt das Baby die meiste Aufmerksamkeit, Liebe und alles, was dazu gehört. Dieses neue Gefühl… ELTERN sein… War auch für uns erstmal etwas ganz neues. Man schwebt mehr als auf Wolke 7 und vernachlässigt sicher das Tier den einen oder anderen Tag. Vielleicht sollte man schon in der Schwangerschaft mit Partner und Freunden darüber geredet haben, wie man mit Baby und Tieren umgeht.

Trotzdem werden immer wieder offene Fragen im Raum stehen, was das Aneinander gewöhnen von Baby und Tier betrifft. Es ist wichtig, dass man die Zeit und vor allem Geduld und Liebe investiert und am Ende wird man sehen, dass es die richtige Entscheidung gewesen sein wird.

Wie kann man sich auf die „Ankunft“ der neuen Mitbewohnerin oder des neuen Mitbewohners bereit machen? Sind Maßnahmen zu ergreifen?

Als Tierarzthelferinnen geben wir den Besitzern oft den ganz besonders wichtigen Tipp, die Tiere mit den Babys vor allem am Anfang NIE alleine in einem Raum zu lassen. Das ist für die erste Zeit das A und O, denn obwohl man sein Tier kennt, kann man nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, dass es nicht zu Unfällen kommen wird.

Wir haben das Glück, unseren kleinen Engel an die verschiedensten Tiere gewöhnen zu können, da sowohl Katzen als auch ein Hund bei uns in der Familie vorhanden sind. Bei den Katzen haben wir darauf geachtet, dass sie aus dem Zimmer vorerst heraus gehalten werden, in dem unsere Tochter schläft. Es ist sehr ungewohnt für sie, ein Zimmer nicht permanent betreten zu können, wo es vorher erlaubt war.

Tagsüber, wenn sich unsere Tochter ab und zu im Laufgitter bewegt, wird durch einen „Himmel“ der Zugang für die Katzen versperrt. Es gibt auch sehr verrückte Katzen, die es trotz allem probieren hineinzuspringen, weil es etwas Neues und Interessantes ist. Aber die Mehrheit der Katzen lernt schnell und hat verstanden, dass es nicht erlaubt ist.

Bei unserem süßen kleinen Hund Krümel haben wir das Glück, dass er sehr umgänglich ist. Er lernt schnell und ist sehr lieb, daher haben wir von Anfang an in Valentina und Krümel viel Hoffnung und Vertrauen gesetzt.

Die beiden kennen sich zwar von Anfang an, aber wir begannen mit der Lernphase erst, als Valentina sitzen konnte, zu der Zeit hat sie Krümel einfach schon mit ganz anderen Augen wahrgenommen.

Wir haben ihn immer wieder zu uns an den Platz gerufen und beiden erklärt, was wir machen, wenn wir beispielsweise ihre Hand nehmen um ihn zu streicheln. Wir wollten damit beiden zeigen, dass es nicht schlimm ist, den jeweils anderen zu berühren.

Es ist in meinen Augen schwierig, meiner Tochter beizubringen, dass es dem Hund reicht, es ihm weh tat oder er einfach seine Ruhe haben will, wenn er knurrt, weil sie zu doll an seinem Fell gezogen hat.

Auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis Valentina das lernt, sehe ich, wie sehr sie sich ihm gegenüber verändert und ihn akzeptiert. Die beiden haben sich schon sehr aneinander gewöhnt und ich vertraue ihnen sehr. Wenn sie aufeinander stoßen, egal ob beim Spielen oder Sonstigem, lasse ich sie einfach machen. Beide müssen lernen und das werden sie am besten tun, wenn sie einfach gegenseitig „handeln“ und „reagieren“.

Man muss mit den Kindern, genauso wie den Katzen und Hunden, trainieren. Es ist für alle eine neue Situation und diese muss erlernt werden.

Dr. Andrea Beetz, Diplom-Psychologin, sagt: „Eltern sollten Haustiere nicht nur um des Kindes willen halten. Es ist ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit und Beschäftigung braucht und zur Familie gehört. Nur wenn die Eltern Kindern den richtigen Umgang mit dem Tier vorleben und es nicht als Belastung empfinden, können Kinder von ihnen lernen.

Auch wir haben Tiere. In unseren vier Wänden treiben drei Katzen ihr Unwesen (siehe unsere Seitenleiste rechts ;)). Natürlich tragen sie ab und an dazu bei, dass der Alltag noch ein klein wenig stressiger wird. Auf der anderen Seite können sie Ruhe und Geborgenheit in den Tagesablauf bringen, wenn sie sich zum Beispiel genüsslich zu uns auf die Couch kuscheln. Wenn Noah reden könnte, er würde erzählen, wie sehr er die Katzen mag. Sobald eine der drei durch sein Blickfeld stolziert, grinst und lacht er los. Das alleine spricht in unseren Augen schon für unsere Katzen. Wir sind froh, dass Noah von Tieren umgeben aufwachsen kann.

Hast du eine Frage an Jenny, dann schicke diese einfach an haustiere@familiewade.de, wir leiten sie dann weiter.