Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

11. November 2012
von Steffi
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Leserfrage zum Joolz

Uns hat vor wenigen Tagen eine Nachfrage zu Babywanne und Buggy-Aufsatz des Joolz erreicht. Die beantworten wir natürlich gerne, wir sind ja nicht umsonst Testfamilie. Wir freuen uns, dass wir die Frage (und natürlich unsere Antwort) hier veröffentlichen dürfen, so hat jeder Joolz-Interessierte etwas davon.

Ich bin auf Ihre Internet-Adresse gestoßen und habe gelesen, dass Sie den Joolz-Kinderwagen ausgiebig testen konnten.
Da ich noch Neuling (erste Schwangerschaft) auf dem Gebiet bin, stellt sich für mich die Frage, ob die Babywanne mit einem Längenmaß von 82cm Länge ausreichend ist (andere Modelle haben 90 oder 95cm) ? Ebenso sieht mir der Sportsitz etwas klein aus….
Hatten Sie bisher schon Erfahrungen mit Ihren Kids machen können, dass diese „vorzeitig“ die Babywanne oder Sportsitz nicht mehr nutzen konnten? Mir würde der Joolz wahnsinnig gut gefallen, allerdings muss er praxistauglich sein und darf nicht nur schön sein.
Ich möchte bei dem Preis nicht nach einem Jahr sagen müssen, dass ich den falschen gekauft habe.

Für ein Feedback Ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

Hier meine Antwort (ach ja, und man darf uns natürlich jederzeit gerne duzen ;)).

Hallo [ZENSIERT ;)],
endlich habe ich mal Zeit und Ruhe, dir zurück zu schreiben.
Es ist doch manchmal nicht so einfach, Versprechen einzuhalten, wenn man zwei so kleine Kinder hat. 😉
Unsere sind nämlich gerade krank und daher unberechenbar.

Nun erstmal zu deinen Fragen:
Ja, die Wanne ist kleiner und wenn unser Klitzekleini mit seinen 5 Monaten im Schneeanzug dort drin liegt, bleibt nicht mehr viel Platz. Ich persönlich finde es NICHT störend, da ich es in der anderen Wanne von einem anderen Hersteller eher unschön fand, wenn da so’n kleines Wesen ganz verloren in der großen Wanne liegt. Außerdem ist noch ausreichend Platz für das Baby. Bis die Babys das Ding komplett ausfüllen, sitzen sie eh im Buggy, daher sollte das kein Problem sein.
Tja und unser Großer sitzt im Moment sehr bequem (wir wechseln immer zwischen den Aufsätzen) im Buggyaufsatz und dort mangelt es gar nicht an Platz (siehe Foto). Da, wo die Füße abgestellt werden können, kann man noch was verstellen und sonst finde ich es groß genug.

Wir lieben unseren Joolz total und würden ihn nicht mehr eintauschen. Im Vergleich zu anderen großen Marken ist er echt megatoll.
Wichtig für uns war die Federung, mit der wir sehr zufrieden sind. Wir hatten davor einen Britax Römer und sind froh, dass wir den nicht mehr benötigen. Selbst bei Waldwegen macht der Joolz sehr gut mit. Auf geraden Strecken (Straßen oder Fahrradwegen) könnte man sogar damit joggen gehen, da er sehr wendig und leicht zu fahren ist.
Klar gibt es immer Dinge, die man auch bemängeln kann, die aber für mich nicht wichtig sind. Das Fach unten drunter könnte größer sein, aber dafür gibt es ein Einkaufsnetz dazu. Der Schutzbügel wird vom Großen immer angeknabbert und deswegen löst sich dort diese Lederoptik. Das Zusammenklappen geht gut wenn man den Dreh raus hat. 😉

Einen großen Pluspunkt bekommt von mir noch der Regenüberzug. Es geht schnell und man muss nicht viel fummeln. Das ist bei plötzlich eintretendem Regen sehr wichtig.

Die Wickeltasche braucht man nicht unbedingt. Da mag ich meine alte Wickeltasche lieber und sie hat nur halb so viel gekostet. 🙂

ALSO!
DAUMEN HOCH für JOOLZ

Kleiner Nachtrag:
Der Wagen ist sehr hochwertig verarbeitet und die Materialen fühlen sich toll an. Leichtes Klicksystem an Griffen und Rädern und die verarbeiteten Reißverschlüsse machen keine Probleme.

Hach…ich liebe diesen Wagen.

3. Juni 2012
von Steffi
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Noah und sein Lauflernwagen

Seit Noah sich an Tischen und Bänken hochziehen kann und diese auch zum seitlichen laufen benutzt, überlegten wir uns, einen Lauflernwagen zu kaufen. Gar keine so einfach Entscheidung. Welches Material? Welcher Preis? Welcher Hersteller? Wird Noah den Wagen auch nutzen? Was machen wir, wenn Noah ihn nicht nutzt? Viele Fragen, die uns den Kauf nicht wirklich einfach machten.
Wir liebäugelten ja schon eine ganze Weile mit einem wunderschönen Lauflernwagen, den es bei Pekip-Spielwaren zu kaufen gibt. Der Preis hat uns am Anfang leider ein bisschen abgeschreckt.

Abschreckend waren auch die Meinungen Anderer. Überall hörte und las man folgende Kommentare dazu: „Lauflernwagen? Der steht doch eh nur in der Ecke.“, „Raus geschmissenes Geld.“, „Eines der Dinge die man einfach nicht braucht“, usw.

Durch einen Zufall haben wir dann ein unschlagbares Angebot bekommen. Wir konnten genau diesen Lauflernwagen, den wir bei Pekip-Spielwaren gesehen hatten, einer anderen Familie abkaufen. Voller Vorfreude warteten wir ganz gespannt auf den Wagen.

Noah hat ihn gesehen und war sofort total begeistert. Am Anfang ging es noch holprig und stürmisch zu, aber nach einem Tag hatte er schon den Dreh raus. Alle Ängste, Noah würde den Wagen ignorieren, waren verflogen und seitdem schauen wir uns jeden Tag ganz stolz an, wie flink und begeistert er seinen Wagen durch die Wohnung und den Garten schiebt. Mittlerweile hat Noah auch herausbekommen, wie der Lauflernwagen als Roller benutzt werden kann. Ein Fuß wird in den Wagen gestellt und mit dem anderen wird von draußen angeschoben. Wenn Noah keine Lust zu schieben hat, dann müssen wir ran. Der kleine Mann setzt oder stellt sich rein und wir dürfen schieben. 😉

Der Lauflernwagen ist echt Gold wert und der Preis ist wirklich gerechtfertigt. Wir müssen keine Angst habe, dass er umfällt, da der Wagen total stabil und kippsicher ist, auch wenn Noah sich daran hochzieht (wir hatten von anderen Eltern gehört, dass das bei solchen Wagen immer ein Problem sei). Egal ob glatte Böden oder Rasen, er lässt sich wirklich super leicht und angenehm schieben/fahren. Die Qualität ist bestens und das Material sehr hochwertig. Durch die Ummantelung der Räder ist der Wagen sehr leise unterwegs und es gibt auch keine Kratzer auf Holzböden. Das Körbchen mit Kissen kann an zwei verschiedenen Stellen angebracht werden und somit die Lieblingsstofftiere oder andere Dinge transportieren.

Fazit: Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen und weiterempfehlen. Wer braucht schon einen Wagen aus Kunststoff mit knalligen Farben und Formen, mit sprechenden Knöpfen, usw., die evtl. sogar vom eigentlichen Nutzen ablenken?

Lauflernwagen von Pekip-Spielwaren? Unbedingt!!! DANKE!

 

 

31. Mai 2012
von Steffi
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Geburtskarten drucken oder selbst basteln?

Kurz vor Liams Geburt stellt sich wieder die Frage, wie denn die Geburtskarte aussehen soll. Bei Noah hatte ich genaue Vorstellungen und auch jetzt weiß ich wieder ganz genau, was ich will.

Noahs Karte wurde damals mit viel Liebe zum Detail von Kathleen und mir am Rechner erstellt und von einer Firma gedruckt.

Diesmal möchte ich die Karten aber selbst basteln. Jede Karte wird also liebevoll von Hand gefertigt und ist somit ein Einzelstück. Ich darf aber nicht dran denken, wieviele Karten es am Ende sein werden. 😉
Auf der Suche nach dem geeignetem Papier bin ich ja fast verzweifelt. Es gibt so viele Bastelshops, aber irgendwie hat es nie gepasst. Falsche Kartondicke, unpassende Farbe, Papier nicht in DIN A4 oder der Preis war einfach zu hoch. Immer gab es irgendwas, das nicht passte.
Plötzlich kam mir eine Idee, denn durch meinen Job weiß ich, dass es Druckerkarton gibt, der für Karten wunderbar geeignet ist. Da ich kein Gewerbe betreibe, konnte ich natürlich nicht bei office discount und Co. einkaufen. Ich musste aber nicht lange suchen und bin dann bei Amazon fündig geworden. Dort habe ich dann mein Wunschkartenpapier gefunden und muss sagen, dass dieses Papier zum basteln sehr gut geeignet ist und auch viel preiswerter ist, als so ein Bastelbogen, der zwar 6 verschiedene Farben bietet, aber nur 2-3 Blätter pro Farbe beinhaltet.

Heute werde ich dann noch die passende Kartendeko bestellen und dann kann es los gehen. Natürlich wird noch nichts verraten. 😉

 

27. April 2012
von Moritz
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Lasst euch nicht über den Tisch ziehen: Elternzeit & Urlaubsanspruch

Im Gespräch mit einer Freundin ist uns die Tage klar geworden, dass viele wahrscheinlich gar nichts von der folgenden Info wissen: Nur ganze Kalendermonate, die man in Elternzeit ist, werden auf die Urlaubstage im Job angerechnet!

Ich hatte z.B. meine zwei Monate Elternzeit nach Noahs Geburt vom 9.6. bis zum 8.8.

Juni und August habe ich also nur „angerissen“. Deswegen wurde mir nur ein Monat (der Juli) anteilig von meinen Urlaubstagen abgezogen (= zwei Tage). Übrigens wollte die Verwaltung mir stillschweigend trotzdem vier statt zwei Tage Urlaub abziehen. Darauf angesprochen hat der Kollege in der Verwaltung sofort kleinlaut zugegeben, dass er die Regelung sehr wohl kennt und das ohne einen Mucks richtig verrechnet.

Nachlesen lässt sich das z.B. hier (dort wird sogar noch ein Urteil vorgestellt, demnach auch ein Tarifvertrag nichts an dieser Regelung ändern kann).