Die vier Waden

… Lebe, liebe, lache!

3. März 2015
von Moritz
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Noahs neues Hochbett

Die Treppe hat sehr großzügige, breite Stufen. Auch Liam mit seinen gut zweieinhalb Jahren kommt hier problemlos hoch (und runter).Ende letzten Jahres spielten wir mit dem Gedanken, Liams Kinderbett durch ein größeres zu ersetzen. Wir Eltern liebten das 200x90cm-Bett, das Noah seit noch gar nicht allzu langer Zeit hatte, weil wir uns einfach schnell dazu legen konnten, wenn er mal wieder nicht in den Schlaf fand. Auch bei Liam war das noch fast jeden Abend notwendig, weswegen eine große Matratze neben seinem Bett auf dem Boden lag. Das war zwar gemütlich und funktionierte, nahm aber viel Platz weg und war keine Lösung auf Dauer.

Wir standen also vor der Wahl, Noahs Bett (oder ein ähnliches) ein zweites Mal zu kaufen, oder aber endlich den “Traum” vom Hochbett wahr werden zu lassen. Uns schwebte ein halbhohes Hochbett vor — am besten mit oberer und unterer Liegeebene, um Platz für zukünftigen (Kinder-)Besuch zu haben. Es erschien uns jedoch auch klar, dass Liam mit seinen zweieinhalb Jahren noch zu klein fürs (nächtliche) Treppensteigen wäre. Die Idee war also: Noah gibt sein Bett an Liam ab und bekommt dafür ein halbhohes, neues Bett.

emob4kids hat ein verspieltes, aber übersichtliches Design.Wir hatten unser Wunschbett schon bei einem anderen Anbieter entdeckt, wurden jedoch von hohen Versandkosten abgeschreckt. Dann sind wir auf emob4kids gestoßen.

Der Shop ist auf Kindermöbel spezialisiert, bietet jedoch z.B. auch eine große Deko-Sektion. Das Design der Webseite ist thematisch passend verspielt, bleibt jedoch dabei sehr übersichtlich. Gut gemachte Filtermöglichkeiten und Kategorien erleichtern die gezielte Produktsuche. Besonders interessant für die Bestellung von Möbeln: Ab 200€ entfallen die Versandkosten.

Mir ist überhaupt nur ein Manko aufgefallen: Die Seite ist nicht für mobile Geräte angepasst. Auf dem Tablet ist das aufgrund der Seitenbreite kein echtes Problem. Auf dem Smartphone jedoch ist alles winzig. Die Seite bleibt zwar bedienbar, komfortabel ist das jedoch nicht. So etwas darf im Jahr 2015 eigentlich nicht mehr sein (und ist auch nicht im Sinne des Anbieters, der dadurch mit Sicherheit Umsatzeinbußen hat).

Kuschelzone. Hier sieht man auch (ein wenig) die Befestigung der oberen Liegeplatte. Dort sollten wirklich nur Kinder liegen.Unsere Wahl fiel auf das Etagenbett “Leo” mit einer blauen Rückwand. Das Bett ist weiß und schlicht, hat jedoch eine schicke Treppe, die es optisch etwas auflockert. Außerdem hat es eine tolle Regalrückseite mit jeder Menge Stauraum auf beiden Etagen — viel Platz für Bücher, Kuscheltiere & Co. Die blaue Rückwand wird auf der anderen Seite übrigens von einem hübschen, kräftigen Rosa geziert — man kann das Bett also bei Bedarf auch in eine “Mädchenversion” verwandeln. (Eigentlich befürworten wir diese Blau/Rosa-Masche überhaupt nicht. Man kann ihr aber leider nur schwer entkommen…)

Das Bett war nicht sofort lieferbar — außerdem hatten wir genau an Heilig Abend bestellt –, weswegen es vier Wochen dauerte, bis das Bett geliefert wurde. Währenddessen reagierte emob stets schnell und freundlich auf Nachfragen (sogar an Heilig Abend ;) ). Man merkte jedoch, dass die Firma ihren Sitz in Belgien hat. Das Deutsch in den E-Mails war nicht immer perfekt und ein oder zwei Mal mussten wir etwas Interpretationsarbeit leisten, um einen Satz zu verstehen. Das soll die Service-Leistung des Shops in keinster Weise schmälern. Vielleicht kann emob ja in Zukunft seinen Deutschlandsupport noch ausbauen — oder z.B. die Mitarbeiter noch besser schulen lassen.

Nachdem also vier große Pakete ihren Weg zu uns gefunden hatten, ging es ans Eingemachte. Der Aufbau war zwar zeitaufwändig — Steffi und ich haben zu zweit ca. zwei bis drei Stunden gebraucht –, jedoch bei genauem Studium der umfangreichen Anleitung kein Problem. Die Jungs spielten währenddessen im Zimmer nebenan und schauten immer wieder mal bei uns vorbei — voller Fragen und mit staunenden Augen. :)

Vier große Pakete weckten das Interesse unseres Katers. :)Das Bett hat keine Lattenroste. Auf beiden Etagen liegen die Matratzen direkt auf je einem großen Holzbrett (mit Luftlöchern).
Bei der oberen Etage ist dieses Holzbrett lediglich durch geschraubte Winkel mit dem Bettrahmen verbunden. Die Belastbarkeit wird mit 80kg angegeben. Das reicht auch mal für zwei Kinder, ist jedoch für Erwachsene weniger geeignet. Man kann das auch positiv sehen: So hat das Kind sein ganz eigenes Reich. In einigen Bewertungen lasen wir übrigens, dass andere Käufer die mitgelieferten Winkel und/oder Schrauben durch “stabilere” Varianten ausgetauscht hätten. Wir haben jedoch den Eindruck, dass alles mit dem mitgelieferten Material bestens hält.
Die untere Etage ist ebenfalls mit Winkeln befestigt, hier sind jedoch die Ecken zusätzlich verstärkt. Das soll für eine Belastbarkeit bis 100kg ausreichen, was wir auch attestierten können. Dabei hat man nie den Eindruck, es könnte gleich etwas durchbrechen.

Das Bett hat eine schöne Silhouette und fügt sich super ins schmale Zimmer ein.Das Bett steht jetzt seit ungefähr einem Monat und macht nach wie vor einen hochwertigen Eindruck. Auch beim Zusammenbau passte alles perfekt. Die sehr tiefen Treppenstufen geben uns Eltern ein gewisses Gefühl der Sicherheit — es ist nicht lediglich eine dünne Leiter, auf der unser dreieinhalbjähriger da manövrieren muss. Und siehe da, nicht nur Noah hat die Treppe sofort gemeistert. Auch Liam mit seinen gut zweieinhalb Jahren hatte sehr schnell die richtige Grifftechnik raus (seine ist dabei anders als die von Noah ;) ) und kommt problemlos aufs Bett rauf — und auch wieder runter. Dabei ist jedoch klar, dass oben tagsüber eigentlich keiner was zu suchen hat — getobt werden darf dort schon gar nicht. Das schienen beide Jungs aber auch schnell einzusehen. Seitdem ist die obere Etage fast ausschließlich fürs Schlafen reserviert. (Ganz anders sieht das Mai, die älteste unserer drei Katzen. Sie hat die obere Etage für sich entdeckt und verbringt dort ganze Nachmittage — auch während die Jungs unter ihr spielen. ;) )

Noah hat vom ersten Abend an problemlos und gut in seinem Bett geschlafen. Momentan ist er morgens oft als erstes wach (er hat also diese Rolle wieder mal mit seinem Bruder getauscht ;) ) und klettert dann leichtfüßig von seinem Reich herab um zu uns ins Schlafzimmer zu kommen.
Die Regalfächer erweisen sich wie geplant als praktische Ablagefläche. Liam hat es jedoch zu seiner Aufgabe gemacht, regelmäßig alle Kuscheltiere — an die man jetzt viel besser rankommt — auf einen großen Haufen zu befördern. Sei’s drum, dadurch bekommt er jetzt eben noch mehr Übung darin, das auch alles wieder aufzuräumen. ;)

Alles in allem können wir den Shop und auch dieses Bett bedenkenlos empfehlen. Wer auf der Suche nach Kinderbetten, -schränken, -tischen, -stühlen, oder -deko ist, sollte einfach mal durch die große Auswahl an hochwertigen Produkten von emob4kids stöbern.

 

 

Liam hat Noahs (immer noch recht neues) vorheriges, großes Bett geerbt und ist darüber sehr glücklich.PS: Liam ist übrigens ebenfalls sehr glücklich über sein neues, großes Bett. Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass er seit der Umstellung aufs große Bett besser schläft. Außerdem hat es bei ihm vor ca. zwei Wochen plötzlich Klick gemacht. Seitdem will er alleine einschlafen und schafft das meistens auch. Darauf sind wir stolz und freuen uns ganz nebenbei über die dazu gewonnene Freizeit am Abend. ;) (Sollte einer von uns doch mal länger als ein paar Minuten bei Liam liegen bleiben, lässt sich eine weitere 90x200cm-Matratze unter dem Bett hervorziehen. Das ist wirklich praktisch und wurde natürlich ebenfalls schon ausgiebig von uns erprobt. ;))

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit emob.

6. Februar 2015
von Moritz
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Dezember 2014 – Ein Jahr geht zu Ende

Heilig Abend, kurz vor der Bescherung.War ich doch mit dem Dezember-Trailer noch so schön früh dran, dauerte es bis zu diesem Foto-Rückblick wieder eine ganze Weile. Sei’s drum, hier ist eben immer jede Menge los. Los geht’s, ich versuche mich kurz zu fassen…

Dezember war der Monat der Weihnachtsstimmung, mit gemütlichen Adventssonntagen und mehreren Besuchen des wirklich schönen Lübecker Weihnachtsmarkts. Für die Jungs war es die bisher am bewusstesten wahrgenommene (Vor-)Weihnachtszeit, die den beiden auch wirklich gut gefallen hat. Klar, es ist ja auch einfach toll, jeden Morgen aufzuwachen und erstmal ein “Türchen” (bei uns eher Päckchen) des Adventskalenders aufmachen zu dürfen — das galt auch für mich. :D

Außerdem brachte nicht nur der Nikolaus Geschenke. Wir hatten auch im Dezember mehrmals Besuch, der — wie könnte es anders sein — auch Geschenke in petto hatte (hallo Vicky, hallo Linny! :) ). Nebenbei gab es noch weitere vorgezogene Weihnachtsgeschenke (hallo Kaddi! ;) ), was den Dezember mit Abstand zum geschenkereichsten Monat des Jahres machte. Den Jungs war das natürlich nur Recht.

Geschenk von der Schnullerfee für die erfolgreiche, erste Nucki-lose Nacht.Noah sahnte dann noch mal extra ab. Er gab nämlich eines Abends ganz tapfer seinen Nucki ab. Am nächsten Morgen flitzte er zur Haustür und freute sich wie verrückt über einen großen Krankenwagen als Geschenk der Schnullerfee — das erste Playmobil-Spielzeug im Hause Wade. Die ersten ein oder zwei Abende war es mit dem Einschlafen etwas schwierig. Seitdem läuft es absolut problemlos und unser Großer ist wieder etwas größer geworden.

Weihnachten verbrachten wir bei Oma, Opa & Uroma — inklusive einiger schöner Tage im Vorfeld. :) Wir ließen uns die Laune vom üblen Wetter nicht vermiesen und hatten eine schöne Zeit. Ein Highlight war natürlich der Besuch des Weihnachtsmanns an Heilig Abend. Noah hatte eigentlich ein kleines Gedicht einstudiert — “Lieber, guter Weihnachtsmann…” — war dann aber so baff, dass er nach den ersten Wörtern kaum die Zähne auseinander bekam. Liam schoss anschließend den Vogel ab: Er hatte wohl keine Lust auf Noah zu warten und trällerte los. “… schau mich nicht so böse an, stecke deine Rute ein, ich will auch immer artig sein.” Eigentlich hatten wir mit ihm eine andere Kleinigkeit eingeübt (“Advent, Advent, ein Lichtlein brennt”). Ganz nebenher hat er aber wohl auch Noahs Sprüchlein mitbekommen und sich einfach gemerkt. Gehört haben wir das aus seinem Mund an Heilig Abend auf jeden Fall zum ersten Mal. Auch unser Kleiner ist eben mittlerweile ein ganz schön großer.

Vorprogramm am Silvesterabend...Silvester haben wir uns “frei” genommen, alle Verabredungen abgesagt und ganz gemütlich zu viert verbracht. Das war nach der Action in den Wochen — oder vielleicht sogar Monaten — zuvor mal allerhöchste Eisenbahn und hat uns wirklich gut getan. Endlich konnten wir mal mehrere Tage am Stück abschalten (soweit sowas mit zwei kleinen Rabauken geht) und Fünfe gerade sein lassen.

An Silvester hatten die Jungs die Wahl, Mittagsschlaf zu machen. Noah hat das eigentlich schon seit einer ganzen Weile hinter sich und Liam schläft mittags nur noch bei unserer Tagesmutti — am Wochenende macht der “Kleine” den ganzen Tag durchgehend die Gegend unsicher. Noah ging tatsächlich darauf ein und schnappte sich nachmittags eine ordentliche Mütze Schlaf. Liam versuchte es, war aber zu aufgedreht und blieb wach. Auch so hielt er bis 21 Uhr durch, schlief dann zweieinhalb Stunden und stand für den Jahreswechsel und das anschließende Feuerwerkspektakel wieder auf der Matte. Noah reichte der Mittagsschlaf, um durchzufeiern. Gegen 1 Uhr tauchten beide Rabauken wieder ins Land der Träume ein. Unser Fazit: Ein Silvester in trauter Viersamkeit macht auch mal richtig Spaß. :)

Viel Vergnügen mit unseren Dezember-Fotos!